Donnerstag, 10. August 2017

Paradiese sind keine Heimat von Brigitte Halewitsch

Paradiese sind keine Heimat Über das Buch:

Format: Taschenbuch
Verlag: bs Verlag Rostock
Preis: 14,90 Euro
Seiten: 288
Genre: Roman
ISBN: 9783867853996
Originalsprache: Deutsch
Erschien: 2017

Vielen Dank Brigitte Halewitsch und Rezi-Suche für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Lena kam vor 70 Jahren aus dem Osten nach Deutschland. Nach mehreren Schicksalsschlägen lebt sie zu-sammen mit ihrem behinderten Bruder. Als Altenhelferin hat sie sich eine kleine, heile Welt gebaut. Als der Bruder sich in einer Seniorenresidenz in einem indischen Paradies einmietet, besucht sie ihn– und möchte für immer bleiben. Indem sie Land und Leute samt Göttern kennen lernt – Enttäuschungen inbegriffen – verändert sich ihr Blickwinkel auf das eigene Land. Wieder zu Hause trifft sie auf ein Deutschland, das gerade zum Sehnsuchtsziel für Flüchtlinge wird. Lena engagiert sich für die Migranten – und erinnert sich... sie denkt an das Tagebuch ihrer Mutter, das mit dem 9. Mai 1945 in Prag beginnt ... das Wort KZ treibt sie auf Spurensuche ...und die Erde, die dreht sich weiter… Entwicklungen überstürzen sich. Die Politik spielt jetzt im privaten Umfeld der Familie. Indien existiert plötzlich überall.

Das Cover:

Das Cover finde ich nicht so schön. Ist mir irgendwie zu langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

Uns ist bekannt, dass wir zu Lebzeiten kein Bleiberecht dort haben. Schon gar nicht als Familien. Aber wir werden den Traum nie aufgeben, leibhaftig zurückzukehren an den Ort, wo wir uns fühlen wie damals.

Meine Meinung:

Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich richtig gespannt auf das Buch. Aber ich wurde leider enttäuscht. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar gelesen, hätte ich das Buch abgebrochen.
Ich fand den ganzen Schreibstiel sehr langatmig und man kam sehr schwer in die Geschichte rein.
Was mich auch gestört hat, war das sehr viele Sätze in Englisch geschrieben wurde. Und so bekam man manche wichtigen Sachen nicht mit, wenn man nicht wirklich gut Englisch konnte.
Auch die Charaktere Lena und ihr behinderter Bruder gingen mir nach einiger Zeit auf die Nerven. Ich wartete immer wieder auf die Spannung, aber sie kam nicht.
Ich hab mich echt von einer Seite auf die nächste Seite gezwungen. Ich habe mich auch immer wieder dabei ertappt, das ich lieber ein anderes Buch lese, als dieses hier.
Auch das Ende fand ich nicht so schön.
Schade, ich hätte gerne eine bessere Rezi geschrieben, aber das Buch konnte mich wirklich nicht überzeugen. Nicht vom Inhalt her und auch nicht vom Schreibstiel.

Fazit:

Das Buch ist echt nicht meins. Vielleicht bin ich auch einfach nicht damit warm geworden, weil ich zu wenig Englisch kann.

Über die Autorin:

Brigitte Halewitsch, geb. 1940 in Mährisch-Ostrau,CSR, aufgewachsen in BRD. Studium der Medizin, Psychiatrische und Psychoanalytische Ausbildung in Berlin. 30 Jahre niedergelassene Psychotherapeutin, Musiktherapeutin und Systemische Aufstellerin in NRW. 1 Tochter, 1 Enkel.
Wohnt seit 2010 in Köln, hier aktiv als Künstlerin (http://www.brhalewitsch.de), Seminarleiterin ( http:/kreapaedie.de )und Autorin von Büchern und E-Books. B.Halewitsch lebt außerdem abwechselnd in Köln und Südindien.

Wie viele Sterne?

:bewertung1von5:

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