Dienstag, 3. November 2015

Der gute Dieb von Matthew Dicks



Über das Buch:

Seiten: 374
Preis: 8,95Euro
Erscheinungsdatum: 2009
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Something Missing
Genre: Humor
Verlag: Blanvalet
ISBN: 9783442373055

Inhalt:

Martin ist ein Meister in seinem Metier, ein Künstler, ein Profi durch und durch. Seit Jahren schon geht er erfolgreich auf Diebestour. Allerdings lässt er immer nur Dinge mitgehen, die seine "Kundschaft" nicht allzu bald vermissen wird: eine von zig Vorratsflaschen Salatdressing, ein Handtuch, einen lange nicht getragenen Ohrring - und irgendwann, nach vielen Monaten, den zweiten. Niemand schöpft je Verdacht. Doch eines Tages manövriert er sich selbst ins Abseits, weil er sicht an seinen ausgeklügelten Zeitplan hält. Martin, das Orginationswunder, droht im Chaos zu versinken ...

Das Cover:

Das Cover ist schlicht gehalten, was mir gut gefällt. Es ist nur eine Zahnpasta und eine Zahnbürste drauf. Es passt gut zu dem Buch.

Die ersten 3 Sätze:

Martin zog die Kühlschranktür auf und fand genau das vor, was er erwartet hatte.
Eines musste man den Pearls lassen: Beständigkeit war ihre Stärke.
Eine volle Flasche Milch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum, Aufschnitt, angebrochene Marmeladengläser, Tomatensoße, ein Karton Eier - und in der Tür das, worauf Martin spekuliert hatte: Salatdressings.

Aufbau & Schreibstil:

Das Buch wurde in Erzähl-Form geschrieben. Man lernt am Anfang des Buches, den Tagesablauf von Martin kennen. Außerdem welche Gegenstände er braucht. Man lernt auch viel über seine "Kundschaft" und wie sie zu seinen Kunden wurde.
Es ist in 17 Kapiteln unterteilt.
Man merkt hier immer wieder die Angst von Martin, entdeckt zu werden.
Alles läuft super, bis zu einem Zeitpunkt. Da läuft alles aus dem Ruder und Martin baut nur Fehler.

Die Protagonisten:

In diesem Roman gab es eigentlich nur einen Protagonisten und das war Martin. Martin ist ein sehr Ordnungsliebender Mensch. Der immer alles so macht, wie es immer wahr. Er hat keinen Kontakt zu seinen Eltern und kaum Freunde. Denn er könnte sich ja verplappern. Deswgen wundert es mich ja, das ihm am Ende so viele Fehler passieren. Was gar nicht so seine Art war. Auch manche Entscheidungen, di er am Ende fällt, passen nicht zu ihm.

Meine Meinung:

Ich kam erst schwer in das Buch rein. Ich hatte es dann 2 Tage an die Seite gelegt und in der Zwischenzeit ein anderes Buch gelesen. Dann nahm ich es wieder in die Hand und ab da ging es besser.
An manchen Stellen war es echt witzig zu lesen.
Es ist echt erstaunlich, wie der Autor auf bestimmte Dinge eingeht. Man fragt sich, woher er das alles weiß. Nun ja, er muß gut recherchiert haben.
Es macht richtig Spaß, dem Dieb zu folgen.
Nur was mich gestört hat, ist das es jahrelang alles super läuft und er alles genau plant.
Und auf einmal passiert so viel, was nicht in der Planung vorkommt.
Er weicht von seinen Prinzipien ab und kommt immer wieder in Gefahr entdeckt zu werden.
Das Ende gefällt mir aber wieder sehr gut.

Fazit:

Das Buch bekommt von mir 3 Mäuse, weil es zu viele Unglücksfälle gab. Man kann es lesen, als Zeitvertreib, neben einen etwas anspruchsvolleren Buch. Man muss es aber nicht!

Über den Autor:

Matthew Dicks studierte am Trinity College in Hartford Connecticut. Er ist Grundschullehrer an derselben Schule, wie seine Frau Elysha. Nebenbei betreibt er eine DJ-Agentur, geht mit Hund Kaleigh Gassi und versucht, die beiden Katzen Jack und Owen zu erziehen. "Der gute Dieb" ist sein erster Roman. Dicks behauptet steif und fest, dafür zwar gründlich recherchiert zu haben, eingebrochen sei er dafür nichtsdestrotrotz bei niemanden.

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