Dienstag, 8. September 2015

Mum @ Work von Elke Ahlswede





Über das Buch

Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783404158058
Preis: 7,95 Euro
Seiten: 300
Erschienen: Januar 2008
Band 2 der Buchserie: Katharina Stein

Inhalt:

Katharina hat es geschafft: Ihr neuer Chef richtet ihr ein schickes Home-Office ein. Doch der Traum von der Karriere im Kinderzimmer wird schon bald zum Albtraum, als Baby Max statt auf Dinkelkeksen auf wichtigen Dokumenten herumkaut und Tochter Mareike Diddl-Maus-Videoclips an Kathis Geschäftspartner mailt. Als Kathi dann auch noch zur Chefin der ersten Tele-Arbeiter-Gewerkschafts Deutschlands gewählt wird und ihr die Call-Center-Kolleginnen die Mailbox vollheulen, sehnt sie sich nach einem echten Büro...

Das Cover:

Das Cover ist in einem herrlichen Babyblau gehalten. Man sieht den Kampf zwischen Arbeit (Computermaus) un Baby. Echt schön getroffen.

Die ersten 3 Sätze:

Himmel, was war das für eine Aufregung mit dieser blöden Videokonferenz! Erst sollte sie um 8:00Uhr Central Daylight Time anfangen, also 15:00Uhr MESZ - sprich Mitteleuropäische Sommerzeit - sprich Hamburg - sprich bei mir. Dann auf einmal schon um halb acht Chicagoer Zeit (keine Ahnung, warum die freiwillig so früh aufstehen) und irgendwann dann doch um 17:00Uhr bei uns.

Schreibstil & Aufbau:

Der Roman ist in 46 Kapiteln auf 300 Seiten verteilt. Es ist in Ich-Form aus der Sicht von Katharina geschrieben. Was ich ganz toll finde ist das, man die Gedanke von Katgarina in Kursiv geschrieben hat. Das ist an manchen Stellen richtig lustig. Außerdem sind im ganzen Text TO-DO-Listen, E-Mails, Zeitungsnachrichten etc. verstreut. Man kann das Buch schön flüssig lesen und ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen.

Meine Meinung:

Meine Meinung zu dem Buch ist, das es richtig Humorvoll geschrieben ist. Zwar ist es etwas übertrieben dargestellt, der Spagat zwischen Arbeit und Familie, aber das macht dieses Buch gerade sympathisch. Die Charaktere sind alle sehr verschieden, aber alle gleich lieb.
Katharina versucht alles, damit sie eine gute Mutter und eine gute Arbeitnehmerin ist. Aber mit einem Baby und einem Kleinkind passieren viele Missgeschicke und das Chaos ist vorprogrammiert. Sie muss viele Probleme lösen, aber sie macht das auf so eine sympathische Weise, das ist der Wahnsinn.
Was mir auch gut gefallen hat, ist das es nicht nur einfach ein Roman war, sondern das es auch viele Listen, Briefe im Text verstreut waren,. So hatte man noch mehr das Gefühl gehabt zur Familie zu gehören. Ist man nicht immer neugierig, was andere für Listen oder Briefe bekommt?
Die Tochter geht in einem Kindergarten und bei dem frag ich mich ob es überhaupt noch ein Kindergarten ist. Wenn ich mir vorstelle, meine Tochter müsste dort hin gehen, hätte ich mir schon längst die Haare gerauft. Hier ist ein Beispielb von Seite 96-97.
"Hoffentlich. Und Meiki? War alles okay, als du sie vom Kindergarten abgeholt hast?" "Ja, sie war ganz euphorisch. Die haben heute ein Seminar zur Internetrecherche und E-Mail-Verkehr gehabt." "Na, das wurde aber auch Zeit. Schließlich wird sie ja bald fünf."
Fazit:

Ein herrliches Buch über den Spagat von Arbeit und Familie!

Über die Autorin:

Elke Ahlswede, geb. 1968 in Seesen/Niedersachsen, hat nach ihrem Studium in Hamburg und den USA die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht und anschließend mehrere Jahre in Deutschland für einen internationalen Medienkonzern gearbeitet. Seit ein paar Jahrenlebt sie mit Mann und Kindernin Südfrankreich und darf dort auch die Freuden der Telearbeit in dem für einen Familienhaushalt typischen Dauer-Chaos genießen.Auch ihr Debüt-Roman Mama.com entstand zwischen Alpen und Mittelmeer - im Home-Office natürlich.

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