Montag, 28. September 2015

Das Museum der gestohlenen Erinnerungen von Ralf Isau

Das Museum der gestohlenen Erinnerungen
Über das Buch:

Verlag: cbt
ISBN: 9783570303856
Preis: 12,00Euro
Erschienen als Taschenbuch: September 2007
Erst Auflage: 1997 beim Thienemann Verlag
Originalsprache: Deutsch
Seiten: 666

Inhalt:

Als die Zwillinge Jessica und Oliver aus den Ferien zurückkehren, haben sie ihren Vater vergessen. Nur ein beunruhigendes Gefühl der Leere bleibt ihnen - und die Suche nach den letzten Spuren der Erinnerung. Aus den Aufzeichnungen des Vaters erfahren die beiden schließlich von Quassinja, dem Reich der verlorenen Erinnerungen. Und sie finden das Tor in diese fremde Welt, in der ihr Vater verschwunden zu sein scheint...

Das Cover:

Das Cover gefällt mir nicht so. Ich finde es etwas zu langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

"Aufmachen! Polizei! Wir wissen, dass ihr da drin seid. Öffnet jetzt sofort die Tür!"

Schreibstil & Aufbau:

Das Buch ist in 14 Kapiteln aufgeteilt. Die wiederum in Unterkapiteln aufgeteilt sind. Jedes Kapitel hat eine Überschrift. Am Anfang der 14 Kapitel steht immer ein Zitat. Hier habe ich mal 2 rausgesucht. Das Zitat von Kapitel 1 ist folgendes: Unsere kostbarsten Besitztümer bemerken wir oft erst, wenn wir sie verloren haben (Anonymus)
Das Zitat von Kapitel 2 ist folgender: Die Welt wird Traum, der Traum wir Welt. (Novalis)
Ich finde sie sehr schön und sie passen auch gut zu den jeweiligen Kapiteln. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und man liest es wie ein Fantasyroman und wie ein Thriller. Je nach dem in welcher Welt sie gerade sind.

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt in 2 Welten. Einmal ist da die normale Welt, wo Jessica versucht alles herauszufinden, was zu der Entdeckung von ihren Vater helfen kann. Dazu benutzt sie Papiere, Computer etc., also alles was eine normale Welt zu bieten hat. Diese Teile von Jessica lesen sich wie ein Thriller. Sie sind sehr spannend. Ich finde es super, wie Jessica und Mirande (eine Wissenschaftlerin)  Probleme lösen und Rätsel entziffern.
Der zweite Teil ist die Welt Quassinja, in der Oliver seinen Vater sucht. Das sind die Teile, die sich wie ein Fantasyroman lesen. Hier wimmelt es nur von Einhörnern, verborgenen Bibliotheken, sprächende Möbel und Fabelwesen. Dieses Welt ist so schön beschrieben, obwohl dort gerade eine Gefahr droht.
Außerdem fand ich die Zitate am Anfang der Kapitel sehr gut gewählt.
Der ganze Roman ist spannend und mysteriös zugleich und zieht einen ganz in den Bann. Es ist schön zu sehen, wie Oliver und Jessica zueinander stehen. Auch viel Geschichtliches wird in diesem Buch aufgegriffen und darüber gesprochen. Es ist wahnsinn, was man alles im Laufe der Zeit vergessen kann. Und in manchen Situationen ist das auch Gefährlich. Das macht auch dieses Buch klar.
Bei den Rätseln die aufgegeben wurden, egal ob bei Jessica oder Oliver ist man selber am rätseln und gespannt auf die Lösung. Oft denkt man dann, na klar ist doch logisch.
Schön finde ich auch, das in dieser Geschichte, sogar der kleinste Gegenstand, nämlich ein Pinsel eine wichtige Rolle spielt. Jeder hat hier eine Aufgabe, die er zu erfüllen hat.

Fazit:

Spannend wie ein Thriller und so mysteriös wie ein Fantasyroman!

Über den Autor:

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Er arbeitet neben den Schreiben als Computer- Fachmann und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Da der Umgang mit seelenlosen Maschinen seinen Gedanken - nach seinen eigenen Worten - "die Farbe nimmt", sucht und findet er schon lange seine Freiräume in der fabntastischen Literatur. Inzwischen zählt Ralf Isau zu diesem Bereich zu den bekanntesten deutschen Jugendbuchautoren.

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1 Kommentar:

  1. Hallöchen,

    "Das Museum der gestohlenen Erinnerungen" ist mein liebstes Buch von Ralf Isau und ich habe einige. :) Dieses Buch habe ich ca. im Alter von 12 Jahren gelesen und bis heute ist die Idee mit den vergessenen Erinnerungen präsent.

    Du hast Recht, das Cover dieser Ausgabe finde ich auch nicht gelungen. Damals hatte ich die Ausgabe mit dem Ischtar Tor Motiv gelesen und diese habe ich mir vor einigen Monaten gekauft.

    Ich glaube sogar Jessica bekommt noch mal einen Kurzauftritt im Buch "Im Netz der Schattenspiele". Es wird Zeit dieses Buch wieder zu lesen.

    Liebe Grüße
    Cindy

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