Montag, 17. Juli 2017

Seidenweg von Aygen-Sibel Celik

Über das Buch:

Format: Hardcover
Genre: Jugendroman
Verlag: Ueberreuter
ISBN: 9783800056675
Preis: 12,95 Euro
Seiten: 144
Erschien: 2012
Originalsprache: Deutsch

Inhalt:

Auf der Suche nach einer Zukunft Sinem ist Deutschtürkin, bereitet sich zielstrebig auf das Abi vor, ist das, was als 'gut integriert' bezeichnet wird. Doch sie ist es leid: Immer diese Debatten, über sie und ihresgleichen, manchmal Hetze. Auch ihr neuer Deutschlehrer macht da mit und benotet sie außerdem ungerecht. Noch dazu verändert sich ihr Vater – mutiert er gar zu einem türkischen Klischee-Patriarchen? Auf einmal sind nicht nur ihre Noten, sondern auch ihre Freiheit gefährdet. Sie überlegt, nach der Schule in die Türkei zu gehen, ein Land, das sie kaum kennt …

Das Cover:

Das Cover finde ich nicht so schön. Ich finde es eher langweilig und farblos.

Die ersten 3 Sätze:

"Sinem, komm auf der Stelle hoch!", brüllte mein Vater. Ich zuckte zusammen, als ich seine Stimme hörte, die vom Balkon herunterschallte und in meinen Ohren dröhnte. Unweigerlich fuhr ich herum.

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich gelesen und danach hat es mich zum Nachdenken gebracht. Gerade in der heutigen Zeit, sind Vorurteile schnell da. Und um das geht es in dem Buch, denn hier werden die Vorurteile gegenüber Türken bearbeitet. Ich habe oft mit Sinem gelitten. Denn es mal aus ihrer Sicht zu sehen, wie sie mit den Vorurteilen umgehen muss, war schon heftig. An manchen Stellen musste ich ein Tränchen verdrücken.
Sinem und ihre Eltern sind sehr besondere Menschen. Sie geben nicht auf, für ihr Recht gerade zu stehen. Aber auf einer friedlichen Art und Weise.
Das Buch ist flüssig zu lesen und sehr emotional geschrieben.
Ich fand es auch gut, das die Geschichte aus 2 Sichten erzählt wurden. Einmal aus der Sicht von Sinem.Da wird die jetzige Geschichte erzählt. Und aus der Sicht von ihrem Vater. Er erzählt, wie er nach Deutschland gekommen ist und mit welchen Vorurteilen er leben musste und warum er seine Tochter beschützen möchte.
Außerdem fand ich manche Personen, wie zum Beispiel der Lehrer von Sinem zum Kotzen. Er war einfach nur Unfair zu Sinem.
Das Ende fand ich sehr zum Nachdenken. Ich hoffe Sinem hat sich für das Richtige entschieden.

Fazit:

Eine Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt.

Über die Autorin:

Aygen-Sibel Celik wurde 1969 in Istanbul geboren und lebte ab ihrem zweiten Lebensjahr im Raum Frankfurt am Main. Zu den Stationen ihrer Biografie zählen ein sechsjähriger Aufenthalt in ihrer Geburtsstadt, das Studium der Kinder- und Jugendbuchforschung in Frankfurt sowie diverse Tätigkeiten im pädagogischen und journalistischen Bereich. Sie war mehrere Jahre als Redakteurin einer Fachzeitschrift tätig. Seit 2003 schreibt sie selbst Kinder- und Jugendbücher und lebt heute in Düsseldorf.

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