Mittwoch, 12. Juli 2017

Meine amerikanische Freundin von Michele Halberstadt

Meine amerikanische FreundinÜber das Buch:

Genre: Roman
Format: Taschenbuch
Verlag: Ullstein
Seiten: 152
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 9783548287850
Erschien: 2015
Originalsprache: Französisch
Originaltitel: Mon amie americaine erschien 2014

Inhalt:

Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere.

Das Cover:

Das Cover ist nicht so meins. Es hat zwar schöne Farben, aber irgendwie passt es nicht zu der Geschichte.

Die ersten 3 Sätze:

Ich brauchte dringend Honigpastillen. Ich hatte ein Kratzen im Hals, eine verstopfte Nase, eine beginnende Angina. Es war zehn Uhr abends und die Apotheke kurz vor Ladenschluss, aber ich raffte mich tapfer auf. 

Meine Meinung:

Diese Geschichte hat mich an einem Punkt in meinem Leben erwischt, als ich sowas ähnliches selber erleben musste. Es geht um eine Freundschaft zweier Frauen. Eine davon, nämlich Molly liegt im Koma. Ihre Freundin kommt jeden Tag zu ihr ins Krankenhaus und erzählt ihr Geschichten vom Leben und was sie so zusammen erlebt haben. Ich fand, das die Geschichte oft zu schnell vorran schritt, aber die 152 Seiten mussten ja schnell gefüllt werden.
Man erfährt sehr viel über die Freundschaft der beiden, aber nicht so viel über die Krankheit.
Ich finde es toll, das Mollys Freundin immer zu ihr gehalten hat. Das ist eine sehr gute Eigenschaft von ihr gewesen.
Der Schreibstil war flüssig und bewegend geschrieben. Man hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, man würde Tagebucheinträge, ohne Datum lesen. Es war auch nicht immer geordnet. Die Erzählerin sprang in der Geschichte hin und her. Das Gefiel mir nicht so sehr.
Auch das Ende, fand ich sehr schnell da und es hat mich nicht begeistert zurückgelassen.
Alles in allem kann man sagen, das es ein gutes Buch über die Freundschaft ist. Es erzählt, was eine Freundschaft aushalten kann, wenn es einem wichtig ist.

Fazit:

Eine sehr schöne Geschichte über die Freundschaft.

Über die Autorin:

Unter dem Pseudonym Michèle Halberstadt veröffentlicht die Journalistin Michèle Pétin ihre Romane. Nachdem sie zunächst für den Sender Radio 7, später als Redakteurin der Zeitschrift Première arbeitete, gründete sie in den neunziger Jahren ihre eigene Distributions- und Produktionsfirma, die u. a. den Kinohit Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran produzierte. 

Wie viele Sterne? 

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