Montag, 17. Juli 2017

Achtnacht von Sebastian Fitzek

Über das Buch:

Genre: Thriller
Format: Taschenbuch
Verlag: Knaur
Preis: 12,99 Euro
Seiten: 400
Originalsprache: Deutsch
Erschien: 2017
ISBN: 9783426521083

Inhalt:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Das Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut, weil es sehr gut zu der Geschichte passt und einem sofort die 8 ins Auge fällt.

Die ersten 3 Sätze:

"Hier ist der Anruf für Sie." Dr. Martin Roth, der Psychiater mit dem unerwartet glatten, für einen Chefarzt etwas zu jungenhaft wirkenden Gesicht, wollte ihr den Hörer reichen, aber jetzt hatte sie Angst. Natürlich freute sie sich darauf, einmal eine andere Stimme zu hören als die ihrer Therapeuten und Mithäftlinge, auch wenn Dr. Roth es nicht mochte, wenn sie die anderen Patienten so bezeichnete.

Meine Meinung:

Mit "Achtnacht" hat es Sebastian Fitzek mal wieder geschafft einen Thriller zu schreiben, der einen den Atem raubt. Man ist richtig mit in der Geschichte drin und man hat selber das Gefühl, das man verfolgt wird und nicht Ben, der Protagonist. Immer wenn ein Kapitel zu Ende ist und man denk das Ben und Aerzu jetzt in Sicherheit sind, sind ihnen die Jäger schon wieder auf den Fersen.
Es ist so spannend geschrieben, das man selber versucht, rauszufinden, wer hinter der Achtnacht steckt. Aber erst ganz am Ende bekommt man die Lösung und auf die wäre ich nicht gekommen.
Ich finde es gut, das die Geschichte so viel Spannung hat, das man einfach nur weiter lesen möchte. Man verschlingt die Geschichte regelrecht. Man muss sich mal überlegen, wenn man selber der gejagte wäre, was würde man tun. Wen könnte man noch vertrauen? Sebastian Fitzek hat es mal wieder geschafft, das man echt am grübeln ist, was alles passieren könnte. Ich könnte mir gut vorstellen, und das ist so erschreckend, das sowas im realen Leben auch funktionieren könnte. Und das ist, was die Bücher von Sebastian Fitzek ausmachen, das man immer das Gefühl hat, es könnte real sein. Auch in dieser Geschichte. Den es gibt bestimmt genug Menschen, die für 10 Millionen Euro töten würden. Es wurden schon Menschen für weniger Geld umgebracht.
Ich finde jedenfalls, das das Buch super spannend ist und neben "Augenjäger" einer der besten Sebastian Fitzek Bücher.

Fazit:

Wieder mal ein wirkliches Meisterwerk von Sebastian Fitzek.

Über den Autor:

Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin. 

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