Donnerstag, 20. Juli 2017

30 Tage und ein ganzes Leben von Ashley Ream

30 Tage und ein ganzes Leben Über das Buch:

Genre: Roman
Verlag: btb
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 9783442746118
Seiten: 381
Erschien: 2015
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Losing Clementine erschien 2012

Inhalt:

Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war...…

Das Cover:

Das Cover passt gut zu dem Buch, den Clementine steht die ganzen 30 Tagen, wie am Abgrund. 

Die ersten 3 Sätze:

Ich warf die Teekanne aus dem Fenster. Sie donnerte drei Etagen nach unten und zerbrach in unzählige Porzellanscherben direkt hinter Mrs. Epstein, die ich ohnehin nie wirklich leiden konnte. "Hey!", brüllte sie zu mir nach oben.

Meine Meinung:

Clementine hat sich vorgenommen in 30 Tagen ihr Ableben zu planen und alles los zu werden, was ihr nichts nützt oder ihr nicht gefällt. Dabei läuft es oft anders als sie es sich vorgenommen hat. Man kann halt das ganze Leben nicht planen. Es sind halt doch mehr Mensche in Clementines Leben, die wollen, das sie weiter lebt.  Aber es ist nicht leicht für Clementine, weil sie unter schweren Depressionen leidet. Ich fand oft, das die Krankheit zu wenig erklärt wurde. Man hätte mehr darauf eingehen sollen.
Leider hat Clementine keinen festen Halt in ihrer Familie, da sie keine hat. Ihre Mutter und ihre Schwester sind früh verstorben und ihr Vater ist abgehauen. Daher kann ich sie auch verstehen, das sie oft egoistisch gehandelt hat.
Die Autorin hat die Geschichte gut umgestetzt und man fragt sich selber, was würde man machen, wenn man nur noch 30 Tage zu leben hätte. Man kann Balast abwerfen und Sachen machen, ohne sich zu recht fertigen.
Die Geschichte ist in 30 Kapiteln aufgeteilt und die Überschriften gehen von "Tag 30" bis "Tag 1" rückwärts.
Deshalb beginnt der nächste Tag auch nicht immer da, wo er am vorherigen Tag aufgehört hat. Ich hatte das Gefühl, ich würde ein Tagebuch lesen.
Das Ende des Buches hat mich sehr überrascht. Ich werde natürlich nicht verraten, ob sie sich das Leben genommen hat oder ob sie sich fürs Leben entschieden hat.
Was ich ganz toll fand, war das nach der Geschichte noch ein 30 Tage Kalende war, mit Aufgaben für sich selber, um sein Leben schöner zu führen.


Fazit:

Ein sehr nachdenklicher Roman, der auch etwas Humor hat.

Über die Autorin:

Mit 16 Jahren bekam Ashley Ream ihren ersten Job bei einer Zeitung. Seitdem hat sie für verschiedene Magazine in ganz Amerika geschrieben, bis sie es irgendwann leid war, ständig einer Deadline hinterherzulaufen. Sie suchte sich einen "richtigen" Job und schrieb nur noch in ihrer Freizeit - mit Erfolg: Gleich mehrere Verlage wollten ihren Debütroman veröffentlichen. Seitdem zählt sie Gillian Flynn zu ihren größten Fans. Ashley Ream lebt in Wisconsin, schreibt an ihrem nächsten Buch und läuft in ihrer Freizeit Marathon. 

Wie viele Sterne? 

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