Freitag, 30. Juni 2017

Passagier 23 von Sebastian Fitzek

Über das Buch:

Format: Hardcover
Genre: Psychothriller
Verlag: Droemer
Seiten: 426
Preis: 19,99 Euro
Erschien: 2014
Originalsprache: Deutsch
ISBN: 9783426199190

Inhalt:

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Das Cover:

Das Cover ist super. Der Schutzumschlag ist gemacht wie ein Bullauge und wenn man dadurch sieht, sieht man das Meer. Außerdem ist es ein Buch, was auch ohne Schutzumschlag schön aussieht.

Die ersten 3 Sätze:

Menschliches Blut: 
  • 44 Prozent Hämatokrit.
  • 55 Prozent Plasma.
  • Und eine hundertprozentige Sauerei, wenn es aus einer punktierten Ader unkontrilliert durch den Raum spritzt.
Meine Meinung:

Oh Mann, Sebastian Fitzek schafft es immer wieder Spannung aufzubauen. Immer wieder kommt was neues, was einem den Atem raubt.
Martin Schwartz verlor vor 5 Jahren, seine Frau und seinen Sohn auf einer Kreuzfahrt. Jetzt gibt es Hinweise auf das Verschwinden, weil ein anderes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Aber was hat sein Sohn mit dem Mädchen zu tun. Als Martin Schwartz deswegen wieder auf das Kreuzfahrtschiff geht, beginnt eine turbulente Jagd auf die Wahrheit.
Und es gibt viele, die wollen das die Wahrheit nicht ans Licht kommt.
Sebastian Fitzek schafft es wieder, das man immer wieder erstaunt ist über die Handlung. Immer wenn ich denke, jetzt habe ich die Lösung, kam es doch anders. Ich wäre auf jeden Fall, nie auf die Lösung des Falles gekommen.
Das Buch war oft sehr heftig geschrieben und mir tat oft das Mädchen sehr leid.
Martin Schwartz, der Protagonist, war oft sehr labil und missstrauisch. Aber wäre man das selber nicht auch, wenn der Partner und das eigene Kind verloren gehen.
Ich liebe es immer wieder Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Er ist einfach ein super Autor.

Fazit:

Mal wieder ein super Sebastian Fitzek Thriller, der einen den Atem raubt.

Über den Autor:

Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Wie viele Sterne?

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1 Kommentar:

  1. Huhu,

    ich habe mal wieder etwas bei dir gestöbert. :)
    Mir hat "Passagier 23" auch sehr gut gefallen - sehr unheimlich und es kommt ganz anders, als man denkt. Eine tolle Rezension!

    Liebe Grüße
    Nicole

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