Dienstag, 6. Juni 2017

Flüsterherz von Debora Zachariasse

Bildergebnis für flüsterherz Über das Buch:

Inhalt:

 Schule, Geigenunterricht, Orchester, Hockey, Hausaufgaben, das ist Annas Alltag. Wie anders das Leben sein kann, erfährt sie erst durch ihre neue Klassenkameradin Tibby. In dem idyllischen Häuschen am Fluss fühlt Anna sich pudelwohl, gerade weil es hier nicht so piekfein ist wie zu Hause, sich die Geschirrstapel türmen dürfen und eine Schar schnurrender Katzen das Haus bevölkert. Gemeinsam erleben die beiden ungleichen Freundinnen dort einen fantastischen Sommer. Doch dann bröckelt die Fassade und Anna muss feststellen, dass Tibby es alles andere als leicht hat. Unter der Last ihrer Sorgen immer bedrückter und launischer, verlangt Tibby ihrer Freundschaft alles ab. Anna bemüht sich darum, Tibby zu helfen, stößt aber immer mehr an ihre Grenzen. Und dann ist da auch noch Easy, in den Anna sich verliebt und mit dem sie immer öfter Zeit verbringt. Wie ernst Tibbys Lage ist, merkt Anna erst, als es fast zu spät ist …

Das Cover:

Das Cover finde ich wunderschön. Es passt auch gut zu der Geschichte, den Anna soll ihre Geschichte mit Tibby in einen Notizbuch aufschreiben. Das könnte doch gut der Umschlag zu einem Notizbuch sein. Ich finde es sehr gelungen.

Die ersten 3 Sätze:

Wir essen Salat. Sam hat Salat mit Schnecken. "Bio", sagt Ma und lacht ihr sonniges Ma-Lachen.

Meine Meinung:

In dieser Geschichte werden 2 Familien in den Vordergrund gerückt. Es sind die Familien von Anna und von Tibby. Anna hat eine Familie die zusammenhält, eine saubere Wohnung, immer Essen und genug Geld zum Leben. Tibby dagegen ist oft alleine und die Familie hat kaum Essen und kaum Geld.
Tibby finde ich oft sehr anstrengend und undankbar. Egal was Anna für sie macht, sie hält es für Selbstverständlich. Und wenn Anna mal nicht nach ihrer Nase springt, dann spielt sie die beleidigte Leberwurst.
Anna dagegen ist zu gutgläubig und sie lässt sich zu sehr von Tibby einspannen. Da fangen, dann auch die Probleme für sie an.
Was ich schade finde, ist als Anna sich wirklich große Sorgen um Tibby macht, das ihr keiner Hilft und keiner zu hört. Auch nicht ihre Eltern. Sie hören erst alle zu, als der große Knall  am Ende der Geschichte kommt. Was das ist, verrate ich nicht. Nur so viel, ich fand das Ende sehr traurig und es hat mich zum Nachdenken gebracht.
Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Anna erzählt, die sich mit Schuldgefühlen quält. Warum, das so ist, wird erst am Ende der Geschichte klar.
Die ganze Geschichte ist flüssig zu lesen, obwohl mir oft die Art und Weise und auch die Sprachweise von Tibby auf die Nerven ging. 
Aber es gab auch schöne Momente in dem Buch, aber sie waren leider viel zu selten.

Fazit:

Ein Buch über Freundschaft und unterschiedlichen Familien.

Über die Autorin:

Debora Zachariasse, 1961 in Vlissingen geboren, wuchs an der niederländischen See auf. Schon als Kind trug der Wind ihr von dort aus Geschichten zu, die sie nach und nach aufschrieb. Nachdem sie viele Jahre als Apothekerin gearbeitet hatte, beschloss sie, ihr Hobby zum Beruf zu machen und Schriftstellerin zu werden. Was wäre, wenn...? Wie reagiert jemand auf...? Warum tun Menschen, was sie tun? Das sind Fragen, die Debora Zachariasse beim Schreiben beschäftigen. Doch egal auf wie holperige Pfade sie ihre Figuren lenkt, irgendwo stößt sie mit ihnen immer auf Trost und Hoffnung.

Wie viele Sterne?

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