Montag, 12. Juni 2017

Ein letzter Brief von dir von Juliet Ashton

Über das Buch:

Genre: Chick Lit
Format: Taschenbuch
Verlag: rororo
Seiten: 459
Preis: 9,99 Euro
Erschien: 2013
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Valentine's Card erschien 2013
ISBN: 9783499228612

Inhalt:

Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot.
Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre.
Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …

Das Cover:

Das Cover ist nicht so meins. Mir ist etwas zu kitschig. Ich finde auch das die Farben nicht zusammen passen.

Die ersten 3 Sätze:

Orla hatte die geradezu unheimliche Fähigkeit, immer genau zu wissen, wie viel Uhr es war. Und so wusste sie schon in der Sekunde, in der sie erwachte, dass es nur noch ein paar Minuten dauern würde, bis der Wecker losrasselte. Sie kniff die Augen fest zusammen und klammerte sich trotzig an die Nacht.

Meine Meinung:

Diese Geschichte handelt um die Liebe von Orla an ihren Freund Sim. Sie bekommt an Valentinstag eine Valentinskarte von ihm. Gleichzeitig erfährt sie am Telefon, das er gerade gestorben ist. Deshalb kann sie den Brief noch nicht öffnen.
Orla hängt sehr an ihrem Freund und als er stirbt, fällt sie in ein tiefes Loch und sie kann auch nicht mehr arbeiten gehen. Sie fährt an den Ort, wo Sim als letztes gewohnt und gelebt hat. Sie versucht dort alles zu erfahren, was Sim in der letzten Zeit gemacht hat. Aber manches will sie gar nicht hören, weil es ein anderes Bild auf Sim wirft.
Ich finde das Orla oft keine andere Meinung zu lässt, außer ihre. Die Eigenschaft von ihr, fand ich oft sehr anstrengend. Ich fand es witzig, das sie immer mit der Valentinskarte gesprochen hat, als wäre es ein Mensch. Sie konnte einfach nicht loslassen.
Sim wird oft als egoistisch dargestellt, aber auch als ein Mann, der schwer Verantwortung übernehmen kann. Es ist vielleicht so, weil immer andere für ihn entschieden haben.
Was mich sehr aufgeregt hat, war das Verhalten von Sims Mutter auf seiner Beerdigung. Das ging ja mal gar nicht. Jeder hat das Recht sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden.
Das ganze Buch ist flüssig zu lesen und immer wieder findet man rätselhafte "Tagebucheinträge" von Sim zwischen den Kapiteln und man fragt sich, was sie zu bedeuten haben.
Das Ende fand ich sehr überraschend. Auf so ein Ende, wäre ich bei diesen Roman nicht gekommen. Aber es erklärt vieles, was bis dahin noch unklar war.

Fazit:

Eine sehr schöne Liebesgeschicht über Verlust und Neuanfang.

Über die Autorin:

Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt mit ihrer Familie und ihren Haustieren in London. "Ein letzter Brief von dir" ist ihr erster Roman.

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