Dienstag, 30. Mai 2017

Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Über das Buch:

Genre: Jugendbuch
Verlag: cbj
Format: Taschenbuch
Originalsprache: Deutsch
ISBN: 9783570403235
Erschien: 2015
Seiten: 592
Preis: 9,99 Euro

Inhalt:

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem »Handbuch für Totengräber« lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Das Cover:

Das Cover finde ich nicht so schön. Ich habe schon schönere Covers für "Die Bücherdiebin" gesehen.

Die ersten 3 Sätze:

Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise.

Meine Meinung:

Hier erzählt der Tod die Geschichte und kommt dabei sehr sympathisch rüber. Ich finde die Zwischenbemerkungen (Erklärungen, Listen etc.) von dem Tod sehr interessant. Der Tod hat hier sogar ein schreckliches Gewissen, weil er so viele Menschen im zweiten Weltkrieg mit nehmen musste.
Liesel verliert am Anfang der Geschichte ihre Eltern und ihren Bruder. Daraufhin kommt sie zu ihren Adoptiveltern Hubermanns. Das erste Buch, was sie am Gran ihres Bruders geklaut hat, hilft ihr das Lesen zu lernen. Außerdem hilft ihr Vater ihr auch. Daraufhin enfacht in ihr die Liebe zu Büchern und sie kann es nicht lassen, immer mal wieder ein neues Buch zu klauen. Was in der Geschichte auch schön klar, wird ist wie stark Wörter sein können. Liesel ist auch eine gute Freundin und sie versucht auch immer eine gute Tochter zu sein.
Was ich heftig war, war das Liesel und alle anderen Personen es im zweiten Weltkrieg so schwer hatten. Das Mitgefühl nicht gerne gesehen wurde und das Menschen schnell umgebracht wurden, wenn sie nicht nach den Regeln spielten. Das wird hier in dem Buch richtig deutlich gemacht.
Das Ende fand ich sehr traurig. Ging richtig ans Herz.
Auch die Zeichnungen im Buch fand ich sehr besonders und man liest das Buch in einen Rutsch durch. 

Fazit:

Ein super Jugendroman, wo der Tod einen sympathisch rüber kommt und die Liebe zu den Büchern.

Über den Autor:

Als Teenager las Markus Zusak am liebsten Hemingway und schwärmte für den Film„What’s Eating Gilbert Grape“, der auf einem Roman von Peter Hedges basiert. Seine Mutter erzählte oft, wie sie als Kind das Bombardement auf München erlebt hatte und mitansehen musste, wie man jüdische Menschen ins KZ Dachau trieb. Daraus entstand bei Markus Zusak, geboren 1975, das dringende Bedürfnis zu schreiben. Mit 16 begann er damit. Mittlerweile gehört Zusak zu den renommiertesten Jugendbuchautoren der Welt. Seine Bücher „Der Joker“ und „Die Bücherdiebin“ sind preisgekrönte Bestseller, die nicht nur junge Leute berühren. Privat spielt der Familienvater Fußball, liebt Filme und nutzt seinen Wohnort Sydney auch als Möglichkeit zum Surfen (im Meer) – um ab und an dem Schreibtisch zu entfliehen. 

Wie viele Sterne? 

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1 Kommentar:

  1. Jetzt hast du mir richtig Lust auf das Buch gemacht. Ich habe es vor einer ganzen Weile entdeckt und gekauft, aber bisher noch nicht gelesen. Eigentlich wollte ich letzte Woche schon damit beginnen, dann kam aber ein anderes Buch dazwischen. Ich bin echt neugierig und wird mir das Buch jetzt mal vornehmen. Schöne Rezi!

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