Dienstag, 23. Mai 2017

Die Blutschule von Max Rhode (Sebastian Fitzek)

Über das Buch:

Genre: Thriller
Verlag: Lübbe
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783404172672
Preis: 12,99 Euro
Seiten: 253
Erschien: 2015
Originalsprache: Deutsch

Inhalt:

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...

Das Cover:

Das Cover ist super gewählt und es passt richtig gut zu der Geschichte. Gefällt mir. Man ahnt die Stimmung von dem Buch.

Die ersten 3 Sätze:

Na schön, dann beginne ich mal damit, den ganzen Irrsinn aufzuschreiben, so wie Dr. Frobes es mir empfohlen hat, obwohl ich bezweifle, dass es irgendeinen therapeutischen Nutzen haben wird, noch einmal dorthin zurückzukehren, wo die Angst wohnt, wenn auch nur gedanklich; zurück in das Baumhaus etwa oder in das Klassenzimmer, ach herrje, das Klassenzimmer, verdammt. Egal, ich hab ja Zeit hier drinnen. Und vielleicht, wenn ich mich gut führe, wenn ich meinem Seelenklempner den schwachsinnigen Wunsch mit dem Erinnerungstagebuch erfülle, vielleicht darf ich dann ja wieder nach draußen; wenigstens für eine halbe Stunde.

Meine Meinung:

Erst mal muss man sagen, das Max Rhode ein fiktiver Autor aus dem Roman "Das Joshua-Profil" ist. Geschrieben wurde es von Sebastian Fitzek. Es ist also die Vorgeschichte von "Das Joshua-Profil".
Dieser Roman fesselt einen von Anfang an und es passiert immer wieder was neues. Was mich etwas gestört hat, war der Schreibstiel. Er ist sehr vulgär und geht schon ins obszöne. Ich würde dieses Buch nur jemanden empfehlen, der Starke Nerven hat. Es ist insgesamt sehr Brutal geschrieben. Ich finde es ist mit 3 Sternen das schlechteste Fitzek Buch. Man kann es trotzdem lesen, aber es ist halt schwächer, so als ob sich hier Sebastian Fitzek nicht richtig Mühe gegeben hat. Es ist zwar schnell zu lesen, weil es flüssig zu lesen ist.
Die Protagonisten waren hier sehr unterschiedlich. Mark und Simon waren die Kinder und sie mussten sehr viel über sich ergehen lassen. Ich hätte oft den Vater schütteln können. Aber es war interessat zu lesen, weshalb der Vater so geworden ist, wie er am Ende war.
Also ich finde, das das ein Buch ist, was man gut zwischendurch lesen kann.

Fazit:

Ein sehr spannender Thriller mit sehr viel Gewalt.

Über den Autor:

Max Rhode:  Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.

Sebastian Fitzek:  Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Wie viele Sterne? 

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