Mittwoch, 26. April 2017

Vergleichsweise wundervoll von Sabine Kornbichler

Vergleichsweise wundervoll Über das Buch:

Genre: Kurzgeschichten
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 342662530X
Preis: 7,90Euro
Seiten: 245
Erschien: 2004
Originalsprache: Deutsch

Inhalt:

Eine Frau nimmt für immer Abschied von einem Mann ... Ein Besuch bei einer Gattenmörderin enthüllt, was hinter ihrer scheinbar unfassbaren Tat steht ... Eine Frau erfährt die Wahrheit über das Verhältnis zwischen ihrer Mutter und deren Schwester ... In diesem Buch beweist die Bestsellerautorin von Klaras Haus, dass sie auch eine Meisterin der kleinen Form ist. Nachdenklich, anrührend, bewegend! Sabine Kornbichler stellt auf unnachahmlich warmherzige Weise die Frage, ob man einen anderen Menschen jemals wirklich kennen kann.

Das Cover:

Das Cover ist nicht so meins. Ich finde es etwas Langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

Was habe ich, was sie nicht haben?, fragte ich mich verwundert und forschte in den Gesichtern der vier überaus viel versprechenden Jungmanager. Ihr Ehrgeiz und ihr Biss ließen auf berufliche Perspektiven schließen, die sich mir nie eröffnen würden. Ihr Auftreten war geschliffen, ihr Outfit perfekt.

Meine Meinung:

In diesem Buch sind 20 Kurzgeschichten, die einen an seine eigene Menschenkenntnis zweifeln lassen. Den jede Geschichte endet anders, als man denkt. Jede Geschichte ist einzigartig und spannend zu lesen. Manche Geschichten sind traurig, manche Lustig und manche einfach nur spannend.
Auf die einzelnen Enden der Geschichten wäre ich auf jeden Fall nicht gekommen, aber sie sind gut gemacht. Alles ist in Ich-Form, der jeweiligen Erzählperson geschrieben worden. So hatte man immer das Gefühl, man wäre es selber.
Bei allen Kurzgeschichten, steht aber die Menschlichkeit  im Vordergrund. Bei manchen Geschichten ist mir richtig das Herz aufgegangen.
Ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Sabine Kornbichler lesen.

Fazit:

Super Kurzgeschichten, die anders enden als man denkt.

Über die Autorin:

Sabine Kornbichlers Kriminalroman "Das Verstummen der Krähe" wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2014 nominiert.
Sabine Kornbichler, Jahrgang 1957, wuchs an der Nordsee auf. Nach einem Volkswirtschaftsstudium arbeitete sie unter anderem als Texterin und Beraterin in einer Frankfurter PR-Agentur, bis sie sich 1997 dem kreativen Schreiben zuwandte. Noch im selben Jahr erhielt Sabine Kornbichler für ihre erste Kurzgeschichte den Limburgpreis. Im Jahr darauf schrieb sie ihren ersten Roman, der im Mai 2000 bei Knaur unter dem Titel "Klaras Haus" veröffentlicht wurde. Es folgten mehrere Romane, bis mit dem Roman "Im Angesicht der Schuld" ihr erster Krimi - ebenfalls bei Knaur - veröffentlicht wurde. Zuletzt erschien im Piper Verlag der 2. Band der Kristina-Mahlo-Krimireihe "Die Stimme des Vergessens".
Sabine Kornbichler lebt in München und arbeitet dort als Autorin. 

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