Samstag, 29. April 2017

Das Mädchen und der Zauberer von Konsalik

Bildergebnis für das mädchen und der leselustÜber das Buch:

Genre: Roman
Verlag: Pavillon
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783453772083
Preis: 5 Euro
Seiten: 283
Erschien: 1984
Originalsprache: Deutsch

Inhalt:

Für Petra beginnt bald ein aufregendes Leben. Auf der Trauminsel Martinique wird sie den attraktiven Industriellen René Birot heiraten. Doch irgendjemand scheint etwas dagegen zu haben: Während der Schiffsreise findet sie in ihrer Kajüte eine Voodoo-Puppe mit einem Beil im Herzen …

Das Cover:

Das Cover passt richtig gut zu der Geschichte. Es vermittelt einen richtig Urlaubsfeeling.

Die ersten 3 Sätze:

Sie freute sich auf ihr neues Leben. Wenn sie neues Leben dachte, war sie in Gedanken bei den wenigen Sekunden, in denen es begonnen hatte, als Rene im Fischrestaurant am Hafen, beim Zerteilen einer Seezunge, Müllerin Art, also herrlich braun in Butter gebacken, mit großem Ernst zu ihr sagte: "Willst du mich heiraten?" Und sie antwortete ebenso ernst, in der Glasschüssel mit Gurken- und Tomatensalat rührend: "Ja!"

Meine Meinung:

Das Mädchen und der Zauber kann man gut zwischendurch lesen. Es ist eine Liebesgeschichte, aber auch ein bisschen Krimie. Man weiß von Anfang an, wer der Täter und wer das Opfer ist. Das fand ich ein bisschen Schade. Man konnte zu wenig miträtseln. Ich finde es ist ein typischer Groschenroman.
Ich finde es auch nicht gut, wie Rene, einer der Protagonisten mit seinen Mitmenschen umgeht. Er ist nur zu denen nett, wo er was möchte. Aber bei den Mitmenschen, die er nicht mehr braucht, die lässt er einfach fallen. Da ist es kein Wunder, das es irgendwann Rache gibt. Und Rene hat sowas schon mal erlebt. Da denkt man ja, man wäre klüger.
Petra fand ich oft sehr Naiv und zu gutgläubig. Wie kann man sich keine Gedanken machen, wenn man eine Puppe mit Axt im Herzen findet? Bei mir hätten schon alle Alarmklocken geklingelt.
Also ich finde dieses Buch, war einer der schlchechtesten von Konsalik, aber man kann es trotzdem lesen.

Fazit:

Eine schöne Urlaubslektüre oder schön für Zwischendurch.

Über den Autor: 

Heinz G. Konsalik, Jahrgang 1921, stammt aus Köln. Nach dem Abitur studierte er in Köln, München und Wien Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er an der Ostfront schwer verwundet. Nach 1945 arbeitete Konsalik zunächst als Dramaturg und Redakteur; seit 1951 war er als freier Schriftsteller tätig. Seit dem „Arzt von Stalingrad“ wurde jedes seiner weiteren Bücher ein Bestseller. Bis zu seinem plötzlichen Tod am 5. Oktober 1999 schrieb Heinz G. Konsalik 154 Romane, die in 26 Weltsprachen übersetzt und mehr als 85 Millionen Mal verkauft wurden. Damit ist Konsalik der national und international meistgelesene deutschsprachige Schriftsteller der Nachkriegszeit.

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