Donnerstag, 23. März 2017

Die Tote im Götakanal

Bildergebnis für die tote im götakanalÜber das Buch:

Genre: Krimie
Format: Hardcover
ISBN: ?
Preis: ?
Seiten: 191
Erschien: 1968
Originalsprache: Schwedisch
Originaltitel: Roseanna erschien 1965
Verlag: Bertelsmann

Inhalt:

Eine Tote, die niemand vermisst und keiner kennt
Eine Leiche wird aus dem Götakanal geborgen. Sie kann nur wenige Tage im Schlamm des Schleusenbeckens gelegen haben – noch immer erkennt man, dass die junge Frau dunkelhaarig und hübsch war. Wie die Obduktion ergibt, wurde sie vor ihrem Tod misshandelt. Tatort: unbekannt. Die Kriminalbeamten stehen vor einem absoluten Rätsel, weil niemand die Frau zu vermissen scheint. Nicht einmal ihr Name kann ermittelt werden. Aber Kommissar Martin Beck gibt nicht auf. Und allmählich erwacht die Tote zum Leben….

Das Cover:

Das Cover gefällt mir überhaupt nicht. Es ist mir einfach zu schlicht. Aber die Reihe sind alle so.

Die ersten 3 Sätze:

Die Leiche wurde am 8. Juli kurz nach 15 Uhr geborgen. Sie war ziemlich intakt und konnte nicht allzulange im Wasser gelegen haben - ein günstiger Zufall, der eigentlich die Ermittlungsarbeit der Polizei hätte fördern müssen. Im Grunde war es ein Zufall, daß man die Leiche überhaupt fand.

Meine Meinung:

Es ist immer wieder faszinierend wie Kommissar Martin Beck seine Fälle löst. In diesem Fall war es sehr schwer, weil anscheinend niemand die Tote Frau vermisste. Aber durch seine Geschichk und seine Beharrlichkeit und seinem Können, kommt er der Frage auf die Spur.
Jede Seite ist spannend geschrieben und es macht richtig Spaß mitzurätseln. Ich finde es auch nicht schlimm, das es nicht so blutig geschrieben ist, wie manche anderen Krimies. Hier steht das Lösen des Falles eher im Vordergrund. Man erfährt auch nicht so viel von den Opfern, sondern nur das nötigste. Was halt zum Lösen des Falles gebraucht wird.
Außerdem finde ich es schön, das man immer wieder etwas neues über Kommissar Beck erfährt.
Was ich auch sehr toll finde sind, die Protokolle der Vernehmungen. So hat man noch mehr das Gefühl, das man mitten drin ist.
Auch die Enden der Geschichte sind immer gut überlegt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Kommissar Beck.

Fazit:

Ein sehr spannendes Buch, aus einer spannenden Reihe.

Über die Autoren:

Maj Sjöwall, 1935 in Stockholm geboren, studierte Graphik und Journalismus und arbeitete für verschiedene Zeitschriften. Sie lebt heute als Übersetzerin in Stockholm. Per Wahlöö, 1926 im schwedischen Lund geboren, machte nach dem Studium der Geschichte als Journalist Karriere. In den fünfziger Jahren ging er nach Spanien und wurde 1956 vom Franco-Regime ausgewiesen. Nach verschiedenen Reisen um die halbe Welt ließ er sich wieder in Schweden nieder und arbeitete dort als Schriftsteller. Per Wahlöö starb 1975 in seiner Heimatstadt. 

Wie viele Sterne?

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