Samstag, 25. März 2017

Der Duft der Kaffeeblüte von Ana Veloso

Bildergebnis für der duft der kaffeeblüteÜber das Buch:

Format: Hardcover
Genre: Roman
Verlag: Club Premiere
Preis: ?
EAN: ?
Seiten: 607
Originalsprache: Deutsch
Erschien: 2005

Inhalt:

Brasilien 1884: Auf der elterlichen Kaffeeplantage führt die 17-jährige Vita ein unbeschwertes Leben. Um die Hand der schönen Erbin bewerben sich die vornehmsten Verehrer – doch Vita hat ihren eigenen Kopf und verliebt sich ausgerechnet in den Journalisten León. Dieser aber ist ein Rebell, der nur ein Ziel vor Augen hat: die Abschaffung der Sklaverei – und damit wäre der Wohlstand von Vitas Familie bedroht. Doch für Vita ist dies nur ein Grund mehr, den Kampf um den Mann ihrer Träume aufzunehmen. Aber dann verschwindet León spurlos – und Vita entdeckt, dass sie schwanger ist …

Das Cover:

Das Cover finde ich sehr schön. Es passt auch sehr gut zu der Geschichte.

Die ersten 3 Sätze:

Kaffee, fand Vitoria da Silva, war das wunderbarste Gewächs der Welt. Sie stand am geöffneten Fenster ihres Schlafzimmers und blickte über die Felder. Bis zum Horizont erstreckte sich die Hügel der Fazuda, und über alle zogen sich die sanft geschwungenen Reihen des "grünen Goldes", das über Nacht die Farbe gewechselt hatte: Die Knospen hatten sich, kaum dass die Regenfälle der vergangenen Wochen aufgehört hatten, geöffnet.

Meine Meinung:

Also, ich hatte ja viel gutes von diesem Buch gehört und hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aber als ich anfing das Buch zu lesen, wurde ich enttäuscht. Die Geschichte fängt sehr lahm an, ganz ohne Spannung. Das änderte sich auch nicht, als ich weitergelesen habe. Ich musste mich echt zwingen die 600 Seiten durchzulesen.
Auch folgende Themen wie "Abtreibung" und "Sklavenhandel" wurde hier besprochen. Aber mir kam es so vor, als ob die Autorin, diese Themen nicht so schlimm fand.
Die Protagonistin Vitoria konnte ich überhaupt nicht ab. Sie ist sowas von eingebildet und denkt nur an sich. An manchen Stellen hätte ich sie einfach nur so schütteln können. Vitoria wäre eine Person, der ich aus den Weg gehen würde. Auch die Liebesbeziehung zwischen ihr und Leon ist ein ewiges Auf und Ab, mit vielen Hindernissen. Was manchmal einfach nur nervig war. Überhaupt nichts romantisches. Als ob es in der Liebe nur SEX gibt. Fürchterlich.
Das einzige was ich gut fand, war das man viel über Brasilien kennenlernt.
Ich war echt froh, als ich die Geschichte durchhatte, denn manche Stellen waren echt langgezogen.
Das Buch ist in Erzählform geschrieben.

Fazit:

Naja, nicht so toll. Ich hatte es mir besser vorgestellt.

Über die Autorin:

Ana Veloso, 1964 geboren, ist Romanistin und lebte viele Jahre in Rio de Janeiro. Bereits ihr erster Roman, "Der Duft der Kaffeeblüte", war ein großer Erfolg, ebenso "So weit der Wind uns trägt". Ana Veloso lebt als Journalistin und Autorin in Hamburg.

Wie viele Sterne?

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