Mittwoch, 1. Februar 2017

Der seltsame Fall von Benjamin Button von Scott Filzgerald

Der seltsame Fall des Benjamin ButtonÜber das Buch:

Verlag: Anaconda
Genre: Klassiker
Erschien: 1922
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Curious Case Of Benjamin Button erschien 1922
Seiten: 80
Format: E-Book
Preis: ?

Inhalt:

Benjamin Button ist kein Kind wie alle anderen: Irgendwann begreift seine Familie, dass er rückwärts altert. Fitzgeralds Erzählung aus dem Jahr 1922 wurde berühmt durch die Kinofassung. 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' erzählt auf so skurrile wie anrührende Weise von der Vergänglichkeit des Lebens.

Das Cover:

Das Cover erinnert mich an chinesische Bücher. Aber das ist nicht so meins. Ich habe es lieber bunt.

Die ersten 3 Sätze:

Um das Jahr 1860 war es noch üblich, zu Hause geboren zu werden. Heute haben die hohen Götter der Medizin, wie ich höre, bestimmt, dass die ersten Schrei der Kleinen in der narkotischen Luft eines Krankenhauses zu ertönen hätten, vorzugsweise in der eines vornehmen. Also waren die jungen Mr und Mrs Roger Button ihrer Zeit um fünfzig Jahre voraus, als sie eines Tages im Sommer 1860 entschieden, dass ihr erstes Kind in einem Krankenhaus geboren werden sollte.

Meine Meinung:

Dieser Klassiker hat man schnell gelesen, da es sehr kurz ist. Aber es passiert trotzdem sehr viel in der Geschichte. Man muss sich mal vorstellen, das der Junge Benjamin Button, als ein alter Opa geboren wird und immer jünger wird, bis er wieder ein Baby ist.
Mir tat oft Benjamin leid, da er zum Beispiel, als alter Opa, das Verhalten als Baby hat, was er normaler weise auch wäre. Er muss immer wieder mit Ablehnung leben und auch als er beweist, das was in ihm steckt, nimmt ihm keiner so wirklich ernst.
Er muss immer wieder, für sein Glück kämpfen, aber er gibt nicht auf, bis zum Schluß nicht.
Der Schreibstiel ist leicht zu lesen und man kommt sofort in die Geschichte rein. Und wird auch gleich mitgerissen. Man möchte immer weiter lesen.
Ich finde auch, das das Buch zum Nachdenken anregt, weil wir uns Überlegen sollten, jeden Menschen so zu nehmen wie er ist. Wir schauen auch heute noch, viel zu oft, auf das äußere, bevor wir hinschauen, was hinter der Fassade des Menschen ist. Wie ist er wirklich? Warum ist er so? Auch heute wir jeder Mensch, der etwas anders ist, noch schief angeschaut und es wird über ihn getuschelt. Auch im Buch passiert das Benjamin und ich musste oft ein Tränchen verdrücken, obwohl es so kurz ist.

Fazit:

Ein super Klassiker, der einen zum Nachedenken anregt.

Über den Autor:

F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, hatte nach den Studienjahren in Princeton mit 24 Jahren sein Ziel erreicht: Sein erster Roman Diesseits vom Paradies machte ihn auf einen Schlag berühmt und reich, mit seiner Frau Zelda stand Fitzgerald im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. Der große Gatsby , sein heute meistgelesenes Buch, war jedoch ein finanzieller Flop. Alles endete im schrecklichen Kater der Wirtschaftskrise. Alkohol, Zank und Geldprobleme zerstörten die Ehe mit Zelda. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb. 

Wie viele Sterne?

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