Freitag, 3. Februar 2017

Das Geheimnis der Puppe von Petra Hammesfahr

Über das Buch:

Genre: Roman
Verlag: ro ro ro
Format: Taschenbuch
ISBN: 349922884X
Preis: 8,90 Euro
Seiten: 316
Erschien: 1991
Originalsprache: Deutsch

Inhalt:

Als Laura zum zweiten Mal schwanger wird, beschließen sie und ihr Mann Tom, aufs Land zu ziehen. Sie lieben ihr neues Zuhause von Anfang an, auch wenn die herrschaftliche Villa inmitten einer Parklandschaft etwas düster wirkt. Aber die Idylle trügt. Immer wieder taucht eine mysteriöse Stoffpuppe auf und weckt unerklärliche Ängste bei Laura, als brächte sie irgendetwas aus ihrer Vergangenheit zum Klingen. Bis die junge Frau der Frage nach dem schrecklichen Geheimnis der Puppe nicht länger ausweichen kann.

Das Cover:

Ich finde das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Gefällt mir.

Die ersten 3 Sätze:

Gleich nach der Geburt brachte die Frau das Kind in einen kleinen, fensterlosen Raum und legte es dort auf den Boden, immerhin auf eine weiche Unterlage. In der folgenden Zeit kam sie regelmäßig. Immer trug sie ein unruhiges Licht in der Hand, beugte sich über das Kind, gab ihm Nahrung und säuberte es.

Meine Meinung:

Die Geschichte fing erst langsam an, aber nahm dann an Spannung auf. Was dann alles kam, dami hat man nicht gerechnet. Es wurde emotional, spannend und unheimlich. Aber ich musste unbedingt weiter lesen, da ich wissen wollte, was es mit der Puppe auf sich hat.
Die Geschichte spielt auf 3 verschiedenen Ebenen. Einmal die Ebene was jetzt passiert. Also wie Tom und Laura in das Haus einziehen und was dort so passiert.
Die zweite Ebene ist die Idee vom Tom für einen Film. Aber ist es nur eine Idee?
Und die dritte Ebene ist in Kursiv geschrieben. Dort handelt es sich um ein Kind, das versteckt wird und das meistens sich selbst überlassen ist.
Die Geschichte ist geheimnisvoll und spannend geschrieben worden. An manchen Szenen musste ich mir ein Taschentuch zur Hand nehmen, weil es mich so traurig gemacht hat und mitgerissen hat vor Mitleid.
Auf das Ende der Geschichte wäre ich nie gekommen. Und ich finde das Ende sehr Emotional geladen.
Das ganze Buch ist stimmig und gut durchdacht und es macht spaß es zu lesen.

Fazit:

Eine sehr spannende Geschichte, mit überraschendem Ende.

Über die Autorin:

Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln, wo auch ihr neuestes Buch An einem Tag im November spielt, das erstmalig im Diana Verlag erscheint. 

Wie viele Sterne?

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