Mittwoch, 21. Dezember 2016

Liebesschmarrn und Erdbeerblues von Angelika Schwarzhuber

Über das Buch:

Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Genre: Roman, Chick Lit
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 9783442379552
Erschien: 2012
Originalsprache: Deutsch
Seiten: 346

Inhalt:

 Traumprinz gesucht, Bayer gefunden - Sagt man in Bayern eigentlich auch »Ich liebe dich«? Michi ist ihr Traummann bis er »Ich liebe dich« zu ihr sagt. Genauer: »I hob mi fei sakrisch in di valiabt«. Lene rennt kopflos davon und kommt zu dem Schluss: Auf Bayerisch gibt es Liebe nicht! Diese Theorie schlägt nicht nur im niederbayerischen Passau hohe Wellen und beschert Lene mehrere Männer, die ihr das Gegenteil beweisen wollen. Da ist Karl Huber, der Sprachwissenschaftler, der die bayerische Kultur durch diesen »Schmarrn« gefährdet sieht. Ernesto, der Spanier, der so schön »Te quiero« sagen kann. Und immer noch oder schon wieder Michi, der zu ihr zurückwill. Doch was will Lene? Der Regionalkrimi war gestern - Regionalromantik ist heute!

Das Cover:

Das Cover ist nicht so meins. Ich finde man hätte mehr drauss machen können. Klar, sieht man hier, das es in Bayern spielt. Aber etwas langweilig ist es trotzdem.

Die ersten 3 Sätze:

"Wenn du jetzt gehst..." Mehr hörte ich nicht mehr. Die Tür des Fagrstuhls schloss sich, nd ich machte die Augen zu. Ich muss zu Claudia!

Meine Meinung:

Das Buch ist einfach super. Man kommt aus den Lachen nicht mehr raus. Es ist interessant zu sehen, wie Lene versucht zu Beweisen, das es keinen Bayrischen Ausdruck für "Ich liebe dich" gibt. Dazu lässt sie sich viel einfallen, aber es ist nicht ganz so einfach. Erst recht nicht, weil ihr der Karl Huber, ein Sprachwissenschaftler, in die Quere kommt. Es ist richtig lustig zu lesen, wie die beiden sich zoffen.
Was ich auch ganz toll fand war, das es am Anfang des Buches, Bayrische Wörter erklärt werden. Dann kann man immer wieder nach lesen, was die Wörter zu bedeuten haben.
Das Buch hat mich in der Erzählsweise so gefangen, das ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es war interessant zu lesen, wie Lene bei der suche, selber zu sich findet.
Außerdem wir hier die Bayrische Kultur richtig auf die Schippe genommen.
Die Charaktere sind alle sympathisch und man würde am liebsten alle kennen lernen.
Das Ende war für mich zwar vorher sehbar, aber das hat mich nicht gestört.
Wer am Ende Hunger bekommen hat, was Bayrisches zu kochen, für den ist am Ende des Buches die Rezepte der Gerichte, die im Buch vorkamen.

Fazit:

Ein echt lustiges Buch über die Frage, ob es in Bayern, einen Ausdruck für "Ich liebe dich gibt"! Echt zum schiessen.

Über die Autorin:

Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie die Schlafzeiten der Autorin bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV. Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen. 

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