Dienstag, 18. Oktober 2016

Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel

Über das Buch:

Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Genre: Roman/Familienroman
Erschien: 2013
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Sweetness of Forgetting erschien 2012
Seiten: 475
ISBN: 9783442381210
Gelesen vom 30.9.-11.10.2016

Inhalt:

Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, das sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe

Das Cover:

Das Cover ist schön bunt. Sehr Frühlingshaft, aber es passt irgendwie nicht zu der Geschichte oder zu dem Titel.

Die ersten 3 Sätze:

Die Straße vor dem Bäckereifenster liegt still und schweigend da, und in der halben Stunde genau vor Sonnenaufgang, während ein leichter Schimmer der Morgenröte am Horizont sichtbar wird, könnte ich fast glauben, der einzige Mensch auf der Welt zu sein. Es ist September, eineinhalb Wochen nach dem Labor Day, was in den kleinen Städten auf und ab am Cape Cod bedeutet, dass die Touristen nach Hause gefahren sind, die Bostoner ihre Ferienhäuser für die Saison mit Brettern vernagelt haben und auf den Straßen die einsame Stimmung eines unruhigen Traums herrscht. Die Blätter draußen haben sich zu färben begonnen, und ich weiß, in ein paar Wochen werden sie die gedämpften Töne des Sonnenuntergangs annehmen, auch wenn die meisten Leute nicht hierherkommen, um sich das Herbstlaub anzusehen.

Meine Meinung:

Die Autorin hat das Buch aus der Sicht von Rose und Hope geschrieben, also in ICH-Form. Außerdem  benutzt sie viele lange Sätze, wie die ersten 3 Sätzeschon zeigen. Aber die Geschichte ist so mitreißend geschrieben, das man oft vergisst zu atmen, weil es einfach so spannend oder so schön ist. Man möchte unbedingt wissen, was das Geheimnis von Rose ist und ob es Hope schafft es heraus zu finden. Man merkt richtig, das Hope sich verändert, auf der Suche nach dem Geheimnis.
Die Tochter von Hope, Annie, ist richtig anstrengend. Sie ging mir oft auf die Nerven. Aber ab und zu war sie auch wieder sehr nett und hilfsbereit zu ihren Mitmenschen, besonders zu Rose.
Was mir auch an dem Buch gefallen hat, waren die vielen Rezepte zwischen den Kapiteln. Sie hören sich sehr lecker an und ich werde das ein oder andere Rezept mal ausprobieren.
Ich finde es auch schön, immer wieder die Rückblicke von Rose zu lesen, wie sie alles erlebt hat.
Auch das Thema "Alzheimer" ist hier schön umgesetzt worden. Man merkt hier richtig, wie schwer es für die Angehörigen ist, mitzuerleben, wie jemand alles vergisst und die Mitmenschen nicht wieder erkennt.
Auf das Ende wäre ich nicht gekommen. Es ist schön, aber auch sehr traurig. Richtig, was fürs Herz.

Fazit:

Eine schöne Familiengeschichte über zwei starke Frauen aus zwei Generationen.

Über die Autorin:

Kristin Harmel ist Autorin und Journalistin. Mit dem Überraschungsbestseller Solange am Himmel Sterne stehen landete sie ihr sensationelles Debüt in Deutschland und verzauberte auch weltweit ihre Leser. Ihr neuer Roman Über uns der Himmel erzählt wieder eine bewegende Geschichte von Liebe und Verlust, die diesmal die jüngere Vergangenheit mit einbezieht. Kristin Harmel lebt mit ihrem Mann in Orlando, Florida. 

Wie viele Sterne? 

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