Donnerstag, 22. September 2016

Als Gott ein Kaninchen war von Sarah Winmann

Bildergebnis für als gott ein kaninchen warÜber das Buch:

Genre: Roman
Format: Taschenbuch
Verlag: blanvalet
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 9783442377626
Erschien: 2013
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: When God was a Rabbit erschien 2011
Seiten: 382
Gelesen vom 5.9.-12.9.2016

Inhalt:

Als Gott ein Kaninchen war, war Elly Portman noch ein Kind. Behütet von ihrem großen Bruder Joe, befreundet mit einem seltsamen Mädchen namens Jenny. Die Welt war schön und voller Überraschungen, die Träume noch klein und für jeden zu erreichen, und Süßigkeiten kosteten nur einen Penny. Zusammen konnte man die Klippen des Lebens umschiffen, sich allen Widrigkeiten stellen. Zwanzig Jahre später sind Elly und Joe erwachsen und sich näher denn je. Bis das Schicksal Elly zu einer langen Reise zwingt, denn ihr geliebter großer Bruder braucht ihre Hilfe. Nun ist es an ihr, Joe zurück ins Leben zu holen und endlich ihr eigenes Glück zu finden.

Das Cover:

Das Cover ist nicht so schön. Ich findes es etwas langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

Mein Leben lässt sich in zwei Hälften unterteilen, nicht wirklich im Sinne einer Vorher und Nachher, sondern eher zwei Buchdeckel gleich, die Jahre leerer Grübeleien zusammenhalten, Jahre einer späten Jugendlichen in ihren Zwanzigern, der der Mantel des Erwachsenseins einfach nicht passen will. Wanderjahre, an deren Erinnerung ich keine Zeit verschwende. Wenn ich Fotos aus diesen Jahren betrachte, dann sehe ich mich zwar, vielleicht vor dem Eiffelturm oder der Freiheitsstatue oder knietief im Meer, winkend und lächelnd; aber alle diese Eindrücke, das weiß ich heute, waren getaucht in die fade Farbe der Teilnahmslosigkeit, die selbst einen Regenbogen grau erscheinen ließ.

Meine Meinung:

Ich finde man kann ´das Buch gut lesen, aber an manchen Stellen stockt es. Es werden immer wieder traurige Sachen angesprochen, wie zum Beispiel "Krieg". Aber es wird dann immer wieder als Geheimnis abgewertet. Und darum stockt es.
Ich finde es schade, dass immer wieder hin und her gesprungen wird. Man hatte oft , das Gefühl, das die Autorin, das Buch zu schnell zu Ende haben wollte und Informationen weggelassen hat.
Auch das Thema "Schwul sein" wird hier angesprochen und nicht immer gut umgesetzt.
Die 3 Charaktere Elly, Joe und Jenny sind sehr verschieden. Elly ist die ruhigere von den dreien. Sie ist aber auch oft sehr schüchtern und sehr zurückhakltend.
Joe, ist der große Bruder, der Held. Der jetzt auch mal Hilfe braucht. Aber dann ist auch etwas gravierendes.
Und Jenny ist mir sehr unsympathisch. Sie kommt nur dann, wenn sie Elly braucht. Und das finde ich nicht schön. 

Fazit:

Ein interessanter Roman, der ab und zu stockte.

Über die Autorin:

Sarah Winman ist in der Grafschaft Essex aufgewachsen und lebt heute in London. Hauptberuflich ist sie Schauspielerin. Nach ihrer Ausbildung trat sie vornehmlich im Theater auf, spielte jedoch auch in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen mit. Nach Als Gott ein Kaninchen war ist Das Jahr der wundersamen Begegnungen ihr zweiter Roman. 

Wie viele Sterne?

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