Donnerstag, 25. August 2016

Meine Reise mit Herodot von Ryszard Kapuscinski

Bildergebnis für meine reise mit herodotÜber das Buch:

Genre: Sachbuch
Format: Taschenbuch
Verlag: Piper
Preis: 10 Euro
Erschien: 2007
Originalsprache: Polnisch
Originaltitel: Podroze z Herodotem erschien 2004
ISBN: 9783492247870
Seiten: 356
Gelesen vom 9.8.-17.8.2016

Inhalt:

50 Jahre lang bereiste Ryszard Kapuściński als Reporter die Welt. Zwei Dinge trug er bei seiner Arbeit stets mit sich – eine kleine mechanische Schreibmaschine und ein jahrtausendealtes Buch: die »Historien« von Herodot (485–424 v. Chr.), dem ersten Chronisten der Antike. In ihm entdeckte Kapuściński einen treuen Begleiter. Ob in Indien, dem maoistischen China, unter Ägyptern, im Iran inmitten der letzten Tage des Schahs oder im Kongo, wo ein Blick tödlich sein kann – immer war Herodot dabei, wenn Kapuściński hinausging, um eine neue Geschichte heimzuholen.

Das Cover:

Das Cover zeigt genau das, worum es in dem Buch geht. Einmal halt die Reise und die Liebe vom Autor zu Büchern, besonders zu dem Buch von Herodot.

Die ersten 3 Sätze:

Ehe Herodot seine Reise fortsetzt, felsige Gebirgspfade bezwingt, mit dem Schiffs übers Meer fährt, auf dem Pferderücken die unwegsamen Weiten Asiens durchstreift, ehe er zu den mißtrauischen Skythen gelangt, die Wunder Babylons entdeckt und die Geheimnisse des Nils erforscht, ehe er hundert andere Orte kennenlernt und tausend unbegreifliche Dinge zu Gesicht bekommt, erscheint er für einen Moment in der Vorlesung über das antike Griechenland, die Frau Professor Biezunska-Malowist zweimal in der Woche für Studenten des ersten Jahres der Geschichte an der Universität Warschau hält. Er erscheint und verschwindet gleich wieder. Er verschwindet augenblicklich und so gründlich, daß ich jetzt, wenn ich fahre später meine Mitschriften durchsehe, seinen Namen gar nicht finde.

Meine Meinung:

Ich finde das Buch total interessant, hier ist der Autor auf den Spuren von Herodot. Interessant zu lesen, wie die beiden die Reise erlebt haben. Wo Gemeinsamkeiten sind und wo Unterschiee.
Das Buch ist sehr interessant geschrieben und man hat das Gefühl, man wäre selbst mit auf Reisen. Immer wieder sind Passagen aus dem Buch zwischen den Texten. Man hat also das Gefühl, das hier 2 Autoren das Buch geschrieben haben. Immer wieder stellt der Autor Fragen, die einem zum Nachdenken anregen.

Fazit:

Ein sehr interessanter Reisebericht.

Über den Autor und Herodot:

Ryszard Kapuściński, geboren 1932 in der ostpolnischen Stadt Pinsk, gestorben 2007 in Warschau, wurde in den Fünfzigerjahren als Korrespondent nach Asien und in den Mittleren Osten, später auch nach Lateinamerika und nach Afrika entsandt. Er zählte zu den großen Journalisten seiner Zeit, seine Reportagen aus der Dritten Welt sind weltberühmt. 1994 war er der erste Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, 1999 wurde er in Polen zum »Journalisten des Jahrhunderts« ernannt, 2004 erhielt er in Wien den »Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch« des Jahres 2003.

Herodot von Halikarnass war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler. Er wurde von Cicero zugleich als „Vater der Geschichtsschreibung“ und als Erzähler zahlloser „Geschichten“ bezeichnet. Herodot lebte von 484 - 425 v. Chr.

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