Mittwoch, 31. August 2016

Der Zauber meines viel zu kurzen Lebens von Kate Gross

Bildergebnis für der zauber meines viel zu kurzen lebensÜber das Buch:

Format: Taschenbuch
Genre: Schicksalsroman
Verlag: Diana (Link zum Buch)
ISBN: 9783453291799
Erschien: 2016
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Late Fragments. Everything I want to tell you (About this Magnificent Life) erschien 2015
Seiten: 199
Preis: 14,99 Euro
Gelesen vom 14.8.-18.8.2016

Vielen Dank dem Bloggerportal um dem Diana Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Inhalt:

 Kate Gross ist vierunddreißig, als es heißt: Darmkrebs, Überleben ausgeschlossen. Ein Schock für sie selbst, eine Tragödie für Freunde und Familie, besonders für ihre dreijährigen Zwillingssöhne. Wie lebt eine junge Frau weiter, in deren Inneren ein Zellhaufen außer Kontrolle geraten ist? In zehn Kapiteln hinterlässt Kate Gross ihren Liebsten die vielen Geschichten, die sie zu der machten, die sie ist. Mit dem scharfen Blick eines Menschen, dem nicht mehr viel Zeit bleibt, hält sie die Welt an und erzählt uns von der Schönheit des Lebens.

Das Cover:

Das Cover finde ich sehr persönlich, weil sehr viele Fotos von Kate Gross drauf sind. Man hat das Gefühl, man bekommt einen Einblick in ihren Fotoalbum.

Die ersten 3 Sätze:

Als ich drei Jahre alt war, erklärte ich meiner Mutter, dass ich meine Wörter in meinem Kopf aufbewahre, und zwar in einer durchsichtigen Plastiktüte. Jetzt ist es an der Zeit, sie herauszuholen und so anzuordnen, dass sie diese Geschichte ergeben. Die Sache ist bloß: Ich weiß nicht, wie sie zu Ende gehen wird.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe schon viele Schicksalsromane gelesen, in denen es darum ging, das der Autor oder das Kind Krebs hatte. Da ging es dann immer sehr um medizinische Details. Hier aber, hat Kate Gross extra darauf verzichtet. Sie schreibt darüber, wie wichtig ihre Familie für sie ist und wie wichtig ihr die Bücher, das Lesen und das Schreiben für sie ist. Es kommen auch viele Zitate aus anderen Büchern vor. Die dann immer zu der Situation passen. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Obwohl es ja einen traurigen Hintergrund hat.
Es sind auch immer wieder Fotos im Buch von ihr und ihrer Familie.
Man merkt richtig, wie schwer es für Kate Gross ist, ihre beiden Söhne alleine zu lassen. Ich kann es gut verstehen.
Ach ja, was ich auch noch sehr schön finde, ist die Widmung für ihre beiden Söhne, am Anfang der Geschichte.

Fazit:

Eine rührende Geschichte, um eine starke Person.

Über die Autorin:

Kate Gross studierte an der Oxford University Englische Literatur und arbeitete danach im öffentlichen Dienst für Tony Blair und Gordon Brown. Später wurde sie Geschäftsführerin der Africa Governance Initiative und für ihr Engagement in der Wohltätigkeitsarbeit mehrfach ausgezeichnet. Ende 2014 starb Kate Gross mit 36 Jahren an Darmkrebs.

Wie viele Sterne?

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Sommer wie Winter von Judith W Taschler

Bildergebnis für sommer wie winterÜber das Buch:

Verlag: Goldmann
Genre: Roman
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783442478330
Preis: 8,99 Euro
Seiten: 189
Originalsprache: Deutsch
Erschien: 2011
Gelesen vom 17.8.-19.8.2016

Inhalt:

In einem Krankenhaus in der österreichischen Provinz wird eine Familie behandelt, fünf Menschen, zwei von ihnen schwer verletzt. Sie alle sollen einem Therapeuten ihre Geschichte erzählen: die Mutter, ihre drei Töchter und vor allem Alexander, der Pflegesohn. In einem kleinen Dorf hatten sie einen Hof mit einer Pension für deutsche Touristen, die sie beneideten um ihr naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelt es. Zorn, Neid und Eifersucht herrschen, auch wenn niemand darüber spricht. Bis es zu spät ist – und etwas Schreckliches passiert 

Das Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich liebe ja die Berge und die Natur.

Die ersten 3 Sätze:

Ich bin gerade neunzehn geworden, am 24. Dezember. Ich habe so lange darauf gewartet, so lange! Wenn sie mir auf die Nerven gegangen sind, meine Geschwister - überhaupt ist mir mein ganzes Leben oft auf die Nerven gegangen! -, dann habe ich mir gesagt: Halte durch!

Meine Meinung:

Dieser Roman ist nicht wie üblich als Geschichte geschrieben, sondern es sind die Berichte eines Therapeuten. Mal sind die Berichte eine halbe Seite lang und dann wieder 3 Seiten lang. Über jeden Bericht steht, wann es geführt wurde und zwischen wem.
Aber die Geschichte ist sowas von spannend, das man immer weiter lesen möchte.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, man merkt aber, das ihnen ihre Familie wichtig ist.
Ich finde es hat etwas sehr persönliches, weil alle Charaktere von sich erzählen. Man hat das Gefühl, man würde bei den Therapiegesprächen mit im Raum sitzen.
Die Spannung wird allmählich aufgebaut, so dass am Ende der große Knall folgt. So sollte ein Buch sein. Einfach super.

Fazit:

Mal eine ganz andere Familiengeschichte.

Über die Autorin:

Geboren in Linz, Oberösterreich, am 25. August 1970. Aufgewachsen im Mühlviertel mit sechs Geschwistern, einer Katze, zwei Hunden, einundzwanzig Pferden und unzähligen Büchern. Volksschule im Heimatort Putzleinsdorf, Hauptschule im Nachbarort Lembach, Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe in Linz, Matura im Juni 1989. Nach einem Auslandsjahr in Kalifornien Jobs als Sekretärin, Autoverkäuferin und Horterzieherin in Linz. Zog 1995 nach Innsbruck, studierte Germanistik und Geschichte. Lebt immer noch in Innsbruck. Verheiratet und drei Kinder. Arbeitete einige Jahre als Deutschlehrerin. Seit zwei Jahren freischaffende Autorin. 

Wie viele Sterne?

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Dienstag, 30. August 2016

Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer

Bildergebnis für alle 7 wellenÜber das Buch:

Genre: Liebesroman
Format: Hardcover
Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag Wien
ISBN: 9783552060937
Seiten: 222
Originalsprache: Deutsch
Preis: 17,90 Euro
Gelesen vom 17.8.-18.8.2016

Inhalt:

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also „Gut gegen Nordwind“ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

Das Cover:

Das Cover hat etwas romantisches und lebensfrohes an sich. Man fühlt sich so frei, wenn man sich das Cover anschaut.

Die ersten 3 Sätze:

Drei Wochen später
Betreff: Hallo.
Hallo.

Meine Meinung:

Dieser Roman ist in einer Form geschrieben, die ich liebe. Es ist niht normal geschrieben, wie ein Roman, sondern es ist in E-Mail-Form. Ich liebe solche Romane. Man bekommt also nur das mit, was Leo und Emmi miteinander mailen. Und die Mails haben es in sich. Sie sind ernst, dann mal lustig oder auch romantisch. Man merkt richtig, das Emmi und Leo auf eine Wellenlänge sind. Außerdem sind die Mails auch immer unterschiedlich lang. Mal eine ganze Seite und dann wieder nur ein Wort.
Deswegen ist die Geschichte auch sehr romantisch und gefühlsvoll.
Es ist echt was besonderes, das Buch als E-Mails zu lesen. Und man kann sich ganz genau vorstellen, wie der andere jeweils auf die nächste Mail wartet.
Ich lese jetzt den ersten Teil, um zu erfahren, wie die beiden sich kennen gelernt haben.

Fazit:

Ein super gelungener Liebesroman.

Über den Autor:

Daniel Glattauers Buch „Gut gegen Nordwind“ wurde 2006 veröffentlicht – und war gleich ein Volltreffer. Die Liebesgeschichte präsentiert sich in Form eines E-Mail-Romans, in dem sich die beiden Hauptfiguren – ein Mann und eine Frau, die bald schon nicht mehr voneinander lassen können – nicht ein einziges Mal begegnen. Für den österreichischen Autor war der Roman ein Sensationserfolg. Zuvor war er 20 Jahre lang beim „Standard“ beschäftigt, hatte dort Essays, Kolumnen und Glossen, aber auch Gerichtsreportagen veröffentlicht. Das Schriftstellerdasein war für ihn in dieser Zeit ebenso wie seine zweite Liebe, die Arbeit als Liedermacher, nicht mehr als ein Hobby. Das hat sich inzwischen natürlich grundlegend geändert. 

Wie viele Sterne?

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