Montag, 16. Mai 2016

Todesdrang von Michael Hübner

Bildergebnis für todesdrang leselustÜber das Buch:

Format: Taschenbuch
Genre: Thriller
Verlag: Goldmann
Seiten: 316
ISBN: 9783442479030
Preis: 8,95 Euro
Originalsprache: Deutsch
Erschien: 2013
Gelesen vom 8.5. bis 8.5.2016

Inhalt:

In einer Koblenzer Softwarefirma geschieht ein blutiger Amoklauf. In blinder Wut erschießt der Eigentümer seine Angestellten und tötet schließlich sich selbst. Auch Tage später liegen die Hintergründe der schrecklichen Tat noch im Dunkeln. Zur gleichen Zeit in einem Vorort von Koblenz: Dirk Bakowski erhält die seltsame Nachricht "Wünsch dir was!", als er sich in ein soziales Netzwerk einloggt. Der stellvertretende Leiter einer Bank glaubt an einen harmlosen Werbegag und zögert nicht lange: Sein Leben ist nahezu perfekt, er arbeitet erfolgreich in seinem Beruf und führt ein glückliches Familienleben mit seiner Frau Anke und den gemeinsamen Sohn Kevin. Mit Genugtuung sendet Dirk also die Worte "Ich habe bereits alles!". Doch die Nachricht lockt den nichts ahnenden Dirk in die Falle eines grasamen Psychopathen, der nicht nur im Netz ein perfides Spiel mit ihm treibt. Bald weiß Dirk nicht mehr, wenn er noch trauen kann, denn sein Verfolger geht über Leichen und kennt nur ein Ziel - sein Leben zu zerstören...

Das Cover:

Das Cover finde ich langweilig und unspektakulär. Man hätte mehr daraus machen können.

Die ersten 3 Sätze:

Das Erste, was Bettina Gerk sah, als sie an diesem Morgen den Besprechungsraum betrat, war die verstümmelte Leiche ihrer Kollegin. Aufgrund der starken Schneefälle war der Bus nicht pünktlich gekommen, weshalb sich Tina, wie Frau Gerk von Kollegen und Freunden genannt wurde, um gut zwanzig Minuten verspätet hatte. Sie war so sehr in Eile, dass sie vor dem imposanten, spiegelglasverkleideten Gebäude des Softwareentwicklers ICS beinahe ausgerutscht wäre.

Meine Meinung:

Todesdrang ist von vorne bis hinten spannend. Man rätselt richtig mit, wer wohl der Täter sein könnte. Ich kam bis zum Schluss nicht darauf. Das finde ich besonders gut an einem Thriller.
Die Kapitel kann man schön flüssig und schnell lesen, weil sie so fesselnd und spannend geschrieben sind. Also kann man auch mal, schnell zwischen durch 1 oder 2 Kapitel lesen.
Es ist schon ein Wahnsinn, was jemand mit deinen Daten im Netz machen kann, wenn er sich richtig gut auskennt. Dirk weiß am Ende gar nicht mehr, wer ihn noch helfen will oder wer ihn schadet. Auch diejenigen, die ihm ganz nahe stehen, lassen ihm am Ende fallen. Dirk tut einen an vielen Stellen richtig leid.
An manchen Stellen ist der Nervenkitzel so groß, das ich kaum Atmen konnte. Man fiebert richtig mit.
Alles was Dirk passiert ist, ist gut durchdacht. Da hat der Autor an alles gedacht. Es kam einen nicht irgendwie so vor, als würde man denken, das geht ja gar nicht. Nein, im Gegenteil, das ist ja so erschreckend, es kann wirklich jeden passieren. Deswegen sollte man auch aufpassen, was man so ins Internet stellt.

Fazit:

Ein sehr spannender Thriller, der einen mit Rätseln lässt.

Über den Autor:

Michael Hübner wurde 1968 geboren. Er entwickelte bereits im frühen Jugendalter seine Faszination für Thriller und schrieb eigene Kurzgeschichten. Mit seinem Buch »Stigma« sorgte er für Aufsehen. Der erste Thriller um den Koblenzer Ermittler Chris Bertram schaffte es auf Anhieb unter die Jahresbestseller. Mit seinem neuen Thriller »Todesplan« setzt Michael Hübner die Reihe fort.

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