Samstag, 30. April 2016

Portal des Vergessens von Stephan R Ballem

Bildergebnis für das mohnblütenjahr  mausis leselustÜber das Buch:

Format: Taschenbuch
Verlag: Otherworld
Genre: Fantasy
ISBN: 9783800095339
Erschien: 2011
Seiten: 284
Originalsprache: Deutsch
Preis: 14,95 Euro
Gelesen vom 28.4 - 29.4.2016

Inhalt:

 Vryn träumt davon, endlich dreizehn zu werden, ansonsten hat er sich über sein Leben noch nicht viele Gedanken gemacht. Sein Bruder Vorlokk hingegen möchte ein großer Krieger werden, doch als Erstgeborener muss er den Hof seines Vaters übernehmen. Als die Brüder erfahren, dass einer von ihnen der prophezeite König von Melaras ist, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Der Geschichtsstudent Peter hat wiederkehrende Albträume voller Blut, Verrat und Mord. Über diese Träume spricht er nur mit seiner Psychologin. Was er nicht ahnt, ist, dass die Träume ihn auf den größten Kampf seines Lebens vorbereiten – und eine tödliche Verbindung zu dem Bruderzwist in Melaras haben.

Das Cover:

Das Cover ist düster und geheimnisvoll. Man sieht darauf 2 Personen, aber erkennen tut man sie nicht. Ich könnte mir vorstellen, das der Ring ein Portal sein könnte.

Die ersten 3 Sätze:

Grelle Blitze zuckten über den sonst nachtschwarzen Himmel. Vorlokk richtete sich zu voller Größe auf. Vryn lag regungslos auf dem Bauch, das Gesicht in einer schlammigen Pfütze versenkt.

Meine Meinung:

Das Buch ist flüssig zu lesen und sehr spannend geschrieben. Ich sehe es aber eher als Fantasybuch für Jugendliche.
Die Kapitel wechseln immer von Peter und seinen Träumen ab. Ich finde die Kapitel zu der realen Welt besser geschrieben.
Peter träumt jede Nacht von einer anderen Welt. In der Welt ist er Vryn und ein Krieger. Im realen Leben ist er eher schüchtern. Er bespricht alles mit seiner Therapeutin Dr. Wünschler, die versucht ihm zu helfen.
Ich finde man kam sehr schnell dahinter, was eigentlich los ist. So nach ca. 100 Seite hatte ich schon den richtigen Gedanken, wie das Buch enden könnte. Das fand ich ein bischen schade.
Die Charaktere sind aber gut gewählt und passen auch gut zusammen.
Der ganze Roman ist in Erzählform geschrieben.. Die Handlung fängt langsam an, aber dann wird es spannend.
Ich habe manchmal das Gefühl gehabt, das der Autor, alles Schlag auf Schlag passieren lässt, damit die Geschichte schnell endet. Er hätte mehr erzählen können.

Fazit:

Ein Fantasy, der locker ab 12 Jahre gelesen werden kann.

Über den Autor:

Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren. Nach dem Abitur schloss er zunächst eine Lehre als Bankkaufmann ab, kehrte der Finanzwelt dann allerdings den Rücken, um Soziologie zu studieren. Zur Schriftstellerei kam er mit dreizehn Jahren - zunächst in Form von kurzen Texten für Rollenspiele oder Kurzgeschichten. Sein Roman "Tharador" wurde beim Deutschen Phantastik Preis 2008 mit dem zweiten Platz in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet. 

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