Montag, 21. März 2016

Wer liebt, hat Recht von Anita Lenz

Wer liebt, hat Recht
Über das Buch:

ISBN: 3462029495
Preis: 8,90 Euro
Erschien: 2000
Seiten: 185
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (KiWi)
Gelesen vom 12.3.2016-15.3.2016

Inhalt:

Nach fast 28-jähriger Ehe erfährt Maja zufällig, dass ihr Mann ein Doppelleben geführt hat und gerade Vater geworden ist. Ein Ehedrama beginnt, eine Achterbahnfahrt der großen Gefühle.»In einer Zeit, in der Zeit so schnell wie möglich gefüllt werden muss, hält diese Frau aus. Sie hält Schmerz aus, sie hält sich aus, sie hält durch. Für die eine große Liebe.

Das Cover:

Das Cover finde ich nicht so schön. Icch finde es eher langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

Mein Mann betrügt mich, ich weiß es genau. Vorgestern sind wir aus Italien, zurückgekommen, Familienostern mit Gästen, bunten Eiern, Passcha , Piroggen und festlichem Frühstück, wie gewohnt nach russischer Art. Zehn Tage Umbrien in der Frühlingssonne, viel Wein, viel Gequatsche, viel Gelächter, auch der Hund bester Laune.

Meine Meinung:

Das Buch ist in Ich-Form geschrieben, aus der Sich der Frau. Das Buch ist oft verwirren geschrieben, das man manche Sätze zwei mal lesen muss. Auch ist es schwer zu lesen, weil man nicht sofort sieht, was Gespräche sind oder nicht. Ich finde die Sätze sind alles so hintereinander geklatscht. Ohne Absatz und ohne Anführungsstriche. Hauptsache schnell die Geschichte nieder geschrieben. Auch die Handlungen springen nur so hin und her, das man das Gefühl hat, die Auorin schreibt gerade das nieder, was ihr gerade in den Sinn kommt.
Was komisch zu lesen war, das es in einer Zeit spielt, als es noch DM gab. Musste man sich dran gewöhnen.
Ich finde auch das die Frau sich ausnutzen lässt. Mir ist das hier zu viel Hick Hack. Liebt sie ihn jetzt oder nicht? Was will sie eigentlich? Man hat das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht entscheiden, was sie eigentlich möchte. Ich hätte dem Mann die Augen ausgekratzt. Wie der Helmut mit seiner Frau umgeht, das geht ja gar nicht.
Ich war echt froh, als ich den Roman endlich zu Ende hatte. Denn dann konte ich mich endlich wieder angenehmere Lektüre widmen.

Fazit:

Schade, das ich es gelesen habe.

Über die Autorin:

Anita Lenz, Jahrgang 1945, ist Journalistin. Die gelernte Buchhändlerin, Historikerin und Politologin hat lange bei einer Berliner Tageszeitung gearbeitet und schreibt gegenwärtig an einem Buch zu einem zeitgeschichtlichen Thema.

Wie viele Sterne?

:bewertung1von5:

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