Samstag, 2. Januar 2016

Wer nach den Sternen greift von Barbara Bickmore

Wer nach den Sternen greift
Über das Buch:

ISBN: 9783426634899
Seiten: 604
Preis: 8,95 Euro
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Knaur
Erschien: 2006
Gelesen vom 23.12.2015-27.12.2015

Inhalt:

Alex hat all das erreicht, was sich ihre Mutter einst für sie erträumte. Sie ist schön, sie ist reich, und sie hat sich mit einem Mann aus alten englischen Adel verheiratet. Doch dieser liebt sie nicht und hat nur ihres Geldes wegen in die Ehe eingewilligt. Da begegnet ihr auf einer Schiffsreise der charmante französische Weingutbesitzer Philippe...

Das Cover: 

Das Cover finde ich sehr schön. Ich liebe Sonnenuntergänge und der sieht doch richtig schön aus.

Die ersten 3 Sätze:

Pfeifend marschierte Frank Curran durch den schmelzenden Schnee. Er war auf dem Weg zu dem schönsten Mädchen in Kansas, um sie zu fragen, ob sie ihn heiraten wolle. Wahrscheinlich war sie sogar das schönste Mädchen westlich des Mississippi.

Aufbau & Schreibstil:

Der Roman ist in Erzählform geschrieben und sehr spannend und informativ. Es gibt im ganzen Roman 3 verschiedenen Lebensabschnitte. Erst wird von den Großeltern erzählt, dann von den Eltern und dann von Alex und Oliver. Wobei der Abschnitt von Alex und Oliver den größten Teil einnimmt.
Der Roman ist sehr emotional geschrieben, so das man schon mal ein Tränchen vergiesst. Die Geschichte spielt von 1878 und 1946. Deshalb spielt auch der zweite Weltkrieg eine große Rolle.


Meine Meinung:

Ich bin ganz begeistert von dem Roman. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich glaube, wenn die Feiertage nicht dazwischen gewesen wäre, hätte ich den Roman noch schneller durch gehabt. Was dieser Roman auch gut rüberbringt, ist das es Frauen früher nicht leicht hatten. Sie mussten viel einstecken und wenn sie sich mal anders verhielten, als es normalerweise üblich war, wurden sie schräg angeschaut. Ich glaube auch deshalb hatten es die Mutter und Alex in der Ehe nicht so einfach. Die einzige die eine glückliche Beziehung hatten, waren die Großeltern.
Außerdem tat mir auch Alex leid, denn Oliver fand ich total unsympathisch, weil er gar nicht zu Alex stand. Jeder Aussenstehende wusste sofort, das die Ehe, keine gute Ehe ist.
Was ich sehr gut fand, war das Alex ihren ganzen Reichtum nicht einfach so für Luxusartikel ausgegeben hat. Nein, sie hat sich Gedanken gemacht, wie man was Gutes mit dem Geld machen kann. Deshalb hat sie sich dafür entschieden Menschen zu helfen, die es nicht so gut haben.
Was ich auch gut fand, das es so viele verschiedene Protagonisten gab, die immer wieder auftauchten. Manche davon mochte ich auf Anhieb und manche nicht.

Fazit:

Für jeden, der Liebesgeschichten liebt.

Über die Autorin:

Barbara Bickmore hat sich durch ihre großen Frauensagen ein treues weibliches Publikum auf der ganzen Welt erobert. Sie war Professorin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. "Simbayo-Jenseits der Sonne", "Der Mond am anderen Ende der Welt", "Jenseits aller Versprechen", "Die Bucht der Wildgänse" und vor allem "Im Jahr der Elefanten" waren in Deutschland große Erfolge.


Wie viele Mäuse?

BenutzeravatarBenutzeravatarBenutzeravatarBenutzeravatarBenutzeravatar

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen