Montag, 7. Dezember 2015

Neben der Zärtlichkeit von Leonie Ossowski

  Neben der Zärtlichkeit

Über das Buch:

Verlag: Hoffmann & Campe
Erschien: 1984
Seiten: 202
Originalsprache: Deutsch
ISBN: 3455057500

Inhalt:

Wanda kann ihr Glück nur in ihren Träumen und Visionen finden, vor der Realität jedoch läuft sie davon. Ziellos irrt sie durch die Welt bis sie bei einer Reise nach Polen, der Heimat ihres Mannes Konrad, zum ersten Mal die Wirklichkeit akzeptiert.

Das Cover:

Das Cover fand ich nicht so besonders. Eher langweilig.

Die ersten 3 Sätze:

Mensch, ärger dich nicht, jubelten die Geschwister, tanzten am Vater herum, der nach ihren Spielwünschen gefragt hatte. Nur Wanda jubelte nicht. Die Geschwister lärmten im Zimmer, klapperten mit der Spielschachtel, rückten die Stühle zurecht und legten das Brett aus.

Schreibstil & Aufbau:

Der ganze Roman wird in Erzählform geschrieben. Man leidet richtig mit Wanda mit, weil es so gefühlvoll geschrieben ist. Das erste Drittel ist der Kindheit von Wanda gewidmet. Hier erfährt man, das es Wanda nicht leicht hatte in der Familie. Sie war immer das schwarze Schaf in der Familie.
Das zweite Drittel ist der ersten Liebe gewidmet. Hier ist Wanda sehr unterwürfig.
Im dritten Teil findet Wanda endlich zu sich und sie merkt, das sich etwas verändern muss.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr gefühlsvoll. Man leidet richtig mit Wanda mit. Aber ich finde es super, wie sie die ganzen Strapazen gemeistert hat. Ich musste oft, das Buch an die Seite legen, weil ich an manchen Stellen, erst über das Gelesene nach denken musste. So ergreifend ist es geschrieben.
Außerdem finde ich die Verwandlung von der schüchternen Wanda zu der selbstbewussten Wanda, sehr toll beschrieben. Es zeigt, das es Zeit braucht, damit man sich verändern kann. Es geht halt nicht auf die Schnelle.
Ich habe es echt genossen, das Buch zu lesen.

Fazit:

 Ein guter Roman, der zeigt, das man an sich selber arbeiten muss, um was zu werden!

Über die Autorin:

Leonie Ossowski wurde 1925 in Niederschlesien geboren. Als Dreißjährige begann sie ihre schriftstellerische Karriere mit zwei Filmdrehbüchern. Seitdem hat sie eine große Anzahl von Drehbüchern für Film und Fernsehen, Theaterstücke und Romane geschrieben. Sie engagierte sich als ehrenamtliche Bewährungshelferin, betreute eine Jugendgruppe im Gefängnis und war Mitbegründerin einer Wohngemeinschaft für strafentlassene Jugendliche. Ihre Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Buxtehuder Bullen und dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin. seit 1980 lebt Leonie Ossowski in Berlin

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