Donnerstag, 5. November 2015

Ich, Oliver Tate von Joe Dunthorne



Über das Buch:

Seiten: 378
Preis: 9,95 Euro
Erscheinungsdatum: März 2010
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Submarine
Genre: Jugendroman
Verlag: rororo
ISBN: 3498013262

Inhalt:

Oliver Tate ist fast fünfzehn und noch Jungfrau. Doch das soll sich ändern, am besten sofort. Seine Freundin hat allerdings andere Probleme. Eines davon: Oliver, der küsst, als wolle er Zahnfüllungen spachteln, der außerdem Fremdwörter sammelt und das Liebesleben seiner Eltern genaustens überwacht. Zwei Monate ohne Beischlaf, lautet der alarmierende Befund. Olivers dringlichste Mission: Die Ehe der Eltern neu beleben. Jedes Mittel erlaubt!

Das Cover:

Das Cover ist blau, weiß gehalten! Es sieht aus, als hätte es ein Jugendlicher bemalt. Mir gefällt es nicht so, es gibt schönere!

Die ersten 3 Sätze:

Es ist Sonntagmorgen.
Ich höre den Sound von schlechten Jazz aus unserem Modem, während meine Mutter sich ins Internet einwählt.
Ich bin im Badezimmer.

Aufbau & Schreibstil:

Der ganze Roman ist in Ich-Form geschrieben, aus der Sicht von Oliver Tate.
Jedes Kapitel hat als Überschrift ein Fremdwort wie zum Beispiel "Triskaidekaphobie" oder "Abominabel"! Das ist kein Scherz. Das sind die ersten 2 Überschriften!
Es wird hier alles beschrieben, was Oliver Tate macht.
Die Listen und Tagebucheinträge werden in Kursiv geschrieben.
Es ist flüssig geschrieben und man kann es schnell lesen.

Die Protagonisten:

Oliver ist fast fünfzehn und ist zum ersten mal verliebt, in Jordana. Sie kommen auch zusammen. Nun denkt man, das eine Liebesgeschichte anfängt! Doch weit gefehlt. Oliver kümmert sich zu viel um seine Eltern und um andere Sachen, wie zum Beispiel Fremdwörter! Er ist auch oft verlegen und schüchtern! Ich finde ihn etwas merkwürdig!
Jordana ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie hat es Faust dick hinter den Ohren! Sie ist die Freundin von Oliver und sie gehen zusammen auf die gleiche Schule.
Olivers Mutter ist auf den Selbstfindungstrip! Was Oliver oft Kopfschmerzen verursacht. Sie denkt oft nur an sich!
Olivers Vater dagegen ist mir zu schüchtern. Er müsste mal viel mehr was sagen und nicht immer alles herunterschlucken! Und alles nur geschehen lassen!

Meine Meinung:

Ich hatte mir mehr unter dem Buch vorgestellt. Es kann auch sein, daß ich schon zu alt für das Buch bin. Es hat mich einfach nicht angesprochen. Es war zwar gut geschrieben, aber es kam mir oft vor, wie eine Auflistung von Dingen, die ein Jugendlicher durchlebt. Und die in diesem Roman abgearbeitet werden muss. Ich fand es auch nicht so prickelnd, immer wieder mit den Fremdwörtern bombadiert zu werden.

Fazit:

Es ist ein Jugendbuch das man lesen kann, wenn man nichts anderes mehr hat!

Über den Autor:

Joe Dunthorne wurde im walisischen Swansea geboren, er studierte Literatur an der University of East Anfia und lebt heute als Lyriker und Autor in London. "Ich, Oliver Tate" ist sein erster Roman. Er wurde mit dem Curtis Brown Price ausgezeichnet.

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